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Reiter müssen Masken tragen

Iffezheim (red) – Das Kultusministerium hat grünes Lichte für die Geisterrennen auf der Galopprennbahn in Iffezheim gegeben. Dabei müssen die Reiter auch während der Rennen einen Mundschutz tragen.

Das Frühjahrsmeeting kann stattfinden – allerdings ohne Zuschauer und unter strengen Auflagen. Foto: Uli Deck/dpa/Archiv

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Das Frühjahrsmeeting kann stattfinden – allerdings ohne Zuschauer und unter strengen Auflagen. Foto: Uli Deck/dpa/Archiv

„Die für den 23. und 24. Mai auf der Galopprennbahn Baden-Baden Iffezheim geplanten Leistungsprüfungen im Sinne der Vollblutzucht können stattfinden. Das für den Sport zuständige baden-württembergische Kultusministerium hat jetzt endgültig Grünes Licht gegeben – für Rennen ohne Zuschauer und unter strengen Hygieneauflagen. So müssen beispielsweise alle vor Ort notwendigen Personen Mundschutz tragen, auch die Reiter, selbst im Rennen“, teilte der Veranstalter Baden Racing am Mittwoch mit.

Samstag und Sonntag sind je zwölf Leistungsprüfungen angesetzt, der erste Start erfolgt jeweils um 13 Uhr, danach geht es im Halb-Stunden-Rhythmus weiter. 251 Pferde kommen an beiden Tagen an den Ablauf. Es ist ein Frühjahrsmeeting, das es so noch nie gegeben hat. 1972 wurde die Veranstaltung als Ergänzung zur international bekannten Großen Woche ins Leben gerufen, nur einmal – 2010 im Gründungsjahr von Baden Racing – ist es ausgefallen. Die Galopprennbahn Baden-Baden in Iffezheim selbst gibt es seit 1858.

Vier Gruppe-Rennen

„Wir freuen uns, einen wichtigen Beitrag für den Fortbestand des Galoppsports in Deutschland zu leisten“, sagt Baden-Racing-Geschäftsführerin Jutta Hofmeister. „Aber für uns wird das ein finanzieller Kraftakt, denn wir bieten an den beiden Tagen gleich vier Gruppe-Rennen.“ Gruppe-Prüfungen sind züchterisch, sportlich und finanziell besonders wertvoll. Sie machen allein die Hälfte der insgesamt 230.000 Euro Preisgeld aus, die der Rennverein Baden Racing in den 24 Leistungsprüfungen ausschüttet.

„Da wir ansonsten keine Einnahmen haben, hoffen wir auf einen regen Wettumsatz“, so Hofmeister. „Dass Wettvermittler wie Wettstar, RaceBets und Pferdewetten auf ihre Provision verzichten und in den Totalisator des Veranstalters vermitteln, ist eine große Hilfe.“ Die Rennen können entweder bei den Wettportalen, der Website von Baden Racing oder auf dem Online-Angebot (Homepage, Facebook und YouTube) des Dachverbands Deutscher Galopp verfolgt werden.

Wer sich virtuell ein Stück des Geläufs sichern will, kann dies als Rasenpate tun. Für 49 Euro gibt es einen symbolischen Quadratmeter des „heiligen Rasens“, eine Urkunde sowie Ticket- und Wettgutscheine in Höhe von 50 Euro für das kommende Jahr. Bis jetzt seien schon mehr als 500 Rasenpaten gefunden, teilte Baden Racing mit.

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Erstellt:
20. Mai 2020, 14:10 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 04sec

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