Rennbahn Iffezheim: Absage aus Hoppegarten

Iffezheim (red) – Das Projekt einer gemeinsamen Betreibergesellschaft der beiden traditionsreichen Rennbahnen in Hoppegarten und Iffezheim wird 2021 nicht realisiert. Das teilte der Dachverband mit.

Eine gemeinsame Betreibergesellschaft der Rennbahnen in Hoppegarten und Iffezheim wird es 2021 nicht geben. Symbolfoto: Markus Gilliar/GES

© GES/Markus Gilliar

Eine gemeinsame Betreibergesellschaft der Rennbahnen in Hoppegarten und Iffezheim wird es 2021 nicht geben. Symbolfoto: Markus Gilliar/GES

„Gerhard Schöningh, Vizepräsident von Deutscher Galopp und Eigentümer der Rennbahn Hoppegarten (Brandenburg), hat uns gestern mitgeteilt, dass er nach gründlicher Prüfung zu dem Schluss gekommen ist, ein solches Engagement aktuell nicht einzugehen; dafür waren für ihn Entscheidungen zur strategischen Entwicklung und Zukunftssicherung der Rennbahn Hoppegarten ausschlaggebend, die gerade in der nächsten Zeit alle dortigen Ressourcen binden“, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung des Dachverbands. Damit sei ein nahtloser Übergang der existierenden Strukturen auf eine neue Betreiberkonstellation nicht möglich. Michael Vesper, Präsident von Deutscher Galopp, erklärt: „Wir müssen nun neu denken und Alternativen verfolgen. Den Rennbetrieb auch im kommenden Jahr auf dieser wunderbaren Rennbahn aufrechtzuerhalten, bedeutet für uns alle eine große Herausforderung. Das ist nicht einfach.“ Vesper kündigte für die kommenden Wochen Gespräche mit allen Beteiligten vor Ort an. Man hoffe dabei auf die Unterstützung von Bürgerschaft und Wirtschaft vor Ort und in der Region sowie der Politik, um die Rennen in Iffezheim retten zu können.

Manfred Ostermann, Vizepräsident von Deutscher Galopp und Präsident der Besitzervereinigung, ergänzt: „Iffezheim ist für den Gesamtrennsport von großer Bedeutung – ja, systemrelevant. Der ganzen Rennsportgemeinde und auch mir liegt diese besondere Rennbahn sehr am Herzen. Wir müssen nun alles tun, den Rennbetrieb für das kommende Jahr sicherzustellen.“

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Erstellt:
9. Dezember 2020, 13:27 Uhr
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