Rotnackenlori Paul mag Apfelstückchen

Karlsruhe (red) – Jeden ersten Samstag im Monat präsentiert das BT mit dem Zoo Karlsruhe ein Zootier. Unter der Rubrik „Im Zoo zu Hause“ lernen Kinder im März Rotnackenlori Paul aus Australien kennen.

Paul ist zwar recht klein, aber trotzdem ein echter Papagei. Foto: Franzen/Zoo Karlsruhe

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Paul ist zwar recht klein, aber trotzdem ein echter Papagei. Foto: Franzen/Zoo Karlsruhe

Sehe ich nicht toll aus? Viel bunter geht es nicht mehr. Meine Federn erstrahlen in allen möglichen Farben. Ich heiße Paul. Die Art, zu der ich gehöre, nennt sich Rotnackenlori. Obwohl ich recht klein bin und nur etwas mehr als 100 Gramm wiege, bin ich ein echter Papagei. Meine Verwandten kommen aus Australien, ich lebe im Zoo Karlsruhe.

Wir Loris ernähren uns in der Natur hauptsächlich von Pollen und Nektar, fressen aber auch Blüten und Knospen, Blätter, Früchte, Samen und Beeren. Ich mag besonders gerne Stücke vom Apfel, die schmecken mir besonders gut. Da die Tierpfleger das wissen, bringen sie immer wieder Apfelstückchen in die Voliere.

Papageien mit ganz besonderer Zunge

Wir haben eine lange, schmale Zunge. Diese ist auf der Spitze mit ganz vielen Papillen, kleinen Erhebungen, ausgestattet. Wenn wir unsere Zunge in eine Blüte stecken, richten sich diese Papillen auf. Dadurch wird der Nektar aufgesogen, fast wie bei einem Schwamm. Ziehen wir die Zunge zurück in den Schnabel, wird der Nektar an Hautfalten im Gaumen ausgedrückt.

Im Zoo lebe ich in einer großen Naturvoliere zusammen mit anderen australischen Vogelarten. Und vor der Voliere geht es auch sehr „australisch“ zu: da leben die Bennett-Kängurus und die Parmawallabys. Sobald die Probleme mit dem Corona-Virus bei den Menschen besser werden und der Zoo wieder offen hat, könnt ihr uns mal besuchen. In Deutschland ist übrigens Karlsruhe der einzige Zoo mit Rotnackenloris, wie der Zoo mitteilt.

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Erstellt:
4. April 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
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