„Russland sieht sich auf der Anklagebank“

Baden-Baden/Moskau (kli) – Anlässlich des Ende des zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren spricht der Münchner Osteuropa-Historiker Schulze Wessel über den Umgang Moskaus mit Sieg und Krieg.

Die Balten protestierten 1989 gegen die Annexion ihrer Heimat durch die Sowjetunion im Jahr 1940. Foto: Novosti/dpa/av

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Die Balten protestierten 1989 gegen die Annexion ihrer Heimat durch die Sowjetunion im Jahr 1940. Foto: Novosti/dpa/av

Von Dieter Klink

Eigentlich war für den 9. Mai in Moskau eine große Militärparade zur Erinnerung an den Sieg über Nazi-Deutschland geplant. Die Parade fällt der Corona-Pandemie zum Opfer. Nichtsdestotrotz erregt der Umgang Russlands mit der Kriegsgeschichte in Mittel- und Osteuropa Ärgernis. Warum das so ist, darüber sprach BT-Redakteur Dieter Klink mit dem Historiker Martin Schulze Wessel. Der 58-Jährige ist Professor für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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Erstellt:
7. Mai 2020, 23:15 Uhr
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