Saisonabhängige Branchen besonders stark von Corona-Krise betroffen

Baden-Baden (mb) – Dass die meisten Geschäfte wegen der Corona-Pandemie derzeit geschlossen sein müssen, ist für alle betroffenen Einzelhändler eine „schlimme Situation“, sagt Franz Bernhard Wagener. Besonders dramatisch sei die Lage aber für jene, „die mit Mode zu tun haben und somit saisonabhängig sind“ – wie er selbst.

Menschenleere Fußgängerzone in Baden-Baden: Um die Innenstädte als Orte der Begegnung zu erhalten, sollten die Bürger den lokalen Einzelhandel unterstützen, sagt Franz Bernhard Wagener. Foto: Brenner

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Menschenleere Fußgängerzone in Baden-Baden: Um die Innenstädte als Orte der Begegnung zu erhalten, sollten die Bürger den lokalen Einzelhandel unterstützen, sagt Franz Bernhard Wagener. Foto: Brenner

Von Michael Brenner

Wagener betreibt in Baden-Baden das gleichnamige Modehaus sowie die Wagener Galerie, wo ebenfalls großflächig Textilien angeboten werden. Jeder Tag, an dem die Frühjahrsmode nicht verkauft werden könne, sei ein Verlust und nicht mehr aufzuholen, so Wagener, „weil uns die Zeit davonläuft“ – denn wenn die Geschäfte wieder öffnen dürfen, seien die Kunden vermutlich nicht mehr bereit, die Frühjahrskollektion zum regulären Preis zu kaufen. Deswegen bedeute die Zwangspause einen stetigen Verfall des Warenwerts. Andere Branchen hätten dieses Problem nicht: „Eine Rolex-Uhr ist im August genauso viel wert wie im März.“

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Erstellt:
13. April 2020, 22:20 Uhr
Lesedauer:
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