Sambaschwünge statt Freudensprünge

Baden-Baden (rap) – Arme hochreißen und Freudensprünge à la Gerd Müller sind Geschichte, heutzutage ist der extravagante Jubel nach einem Tor vor allem eins – das individuelle Markenzeichen eines Stars.

Kopfballungeheuer auf dem Rasen, Artist nach einem Tor: Miroslav Klose als Turnfloh. Foto: Settnik/dpa

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Kopfballungeheuer auf dem Rasen, Artist nach einem Tor: Miroslav Klose als Turnfloh. Foto: Settnik/dpa

Von Christian Rapp

Die Sehnsucht nach Toren scheint groß zu sein: Der Ball ruht seit Wochen, egal ob in der Bundesliga, Champions League oder Kreisliga. Um die Entzugserscheinungen wohl etwas zu lindern, landete kürzlich eine Mail von Magentasport, Medienpartner der 3. Liga, im BT-Sport-Mailfach. Betreff: Die zehn besten Jubel der Saison 2019/20. Ein Blick in die Fußball-Historie zeigt: Arme hochreißen und Freudensprünge waren einmal, seit Anfang des neuen Jahrtausends wird sich geknuddelt, ausgezogen, in eine Matte gerollt, geturnt oder eine Suppe angesetzt.

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Erstellt:
15. April 2020, 17:30 Uhr
Lesedauer:
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