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Schulen werden Mitte Juni für alle geöffnet

Stuttgart (bjhw) – Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat überraschend einen detaillierten Fahrplan zu weiteren Schulöffnungen im Land vorgelegt.

Ab dem 18. Mai sollen Viertklässler in einem rollierenden System wieder in die Schulen kommen. Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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Ab dem 18. Mai sollen Viertklässler in einem rollierenden System wieder in die Schulen kommen. Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa

Von Brigitte Henkel-Waidhofer

Danach gibt es für alle Viertklässler klassischen Unterricht in einem rollierenden System noch vor Pfingsten und für alle Kinder und Jugendlichen nach Ende der Pfingstferien. In einer aktuellen Landtagsdebatte teilte sie außerdem mit, dass bereits Mitte Mai alle Kitas eine „eingeschränkte Regelbetreuung“ anbieten werden.

Grundsätzlich machte die Kultusministerin wenig Hoffnung auf die Rückkehr zur Normalität. Allen Beteiligten müsse klar sein: „Corona ist nicht weg, sondern alle müssen dafür Verantwortung tragen, dass es eingedämmt bleibt.“ Und weiter: „Solange Abstands- und Hygieneregeln gelten, kann kein Normalbetrieb in Kitas und Schulen möglich sein.“ Sie verstehe den Wunsch vieler Eltern nach mehr Planungssicherheit, aber heute wisse niemand, wann es keine Abstands- und Hygieneregeln mehr geben werde - „und ich auch nicht“.

Konkret nannte Eisenmann den 18. Mai als das Datum, an dem Viertklässler in einem rollierenden System wieder in ihre Schulen kommen. Nach dem Ende der Pfingstferien wird der erste Präsenzschultag der 15. Juni sein. Unterrichtet wird ebenfalls in kleinen Gruppen und im Wechsel. Die Kita-Betreuung wird in Schritten für 50 Prozent der Kinder geöffnet. Die Herausforderungen, vor der viele Schulträger jetzt stehen, illustrierte die Ministerin mit diesem Beispiel: Gerade in den Kitas des Landes können 40 Prozent der Erzieherinnen nicht wie üblich arbeiten, weil sie Risikogruppen angehören.

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Erstellt:
6. Mai 2020, 14:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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