Schwere Vorwürfe gegen Grenke AG

Baden-Baden (red) - Nach schweren Anschuldigungen durch den Wirecard-Jäger Fraser Perring ist die Aktie der Baden-Badener Grenke AG am Dienstag vorübergehend dramatisch abgestürzt.

Nach der Veröffentlichung der Anschuldigungen geriet die Aktie des Baden-Badener Unternehmens unter Druck. Foto: Uli Deck/dpa

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Nach der Veröffentlichung der Anschuldigungen geriet die Aktie des Baden-Badener Unternehmens unter Druck. Foto: Uli Deck/dpa

Teilweise sackte der Kurs um mehr als 17 Prozent ab. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ wirft Perring der Grenke AG vor, über Jahre die Bilanz aufgebläht „sowie zu hohe Gewinne und Kassenbestände ausgewiesen zu haben. Grenke habe Firmen überteuert von verbundenen Unternehmen gekauft und kooperiere mit dubiosen Partnern, um Kunden abzuzocken. Die Leasing-Geschäfte seien nicht so werthaltig wie dargestellt, die konzerneigene Grenke-Bank ermögliche kriminellen Anlagebetrügern mindestens in einem Fall Geldwäsche“, schreibt der „Spiegel“. Perring schreibt dem Nachrichtenmagazin zufolge von einem eklatanten Buchhaltungsbetrug.

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Erstellt:
15. September 2020, 16:03 Uhr
Aktualisiert:
15. September 2020, 20:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 23sec

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