„So etwas lässt einen natürlich nicht kalt“

Baden-Baden (vo) – Firmengründer Wolfgang Grenke äußert sich im BT-Interview zu den Angriffen des britischen Investors Fraser Perring auf die Grenke AG.

„Ich denke, ich habe in der Vergangenheit immer wieder versucht, unser Geschäftsmodell bis ins Detail zu erklären“: Wolfgang Grenke. Foto: Marijan Murat/dpa/Archiv

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„Ich denke, ich habe in der Vergangenheit immer wieder versucht, unser Geschäftsmodell bis ins Detail zu erklären“: Wolfgang Grenke. Foto: Marijan Murat/dpa/Archiv

Von Jürgen Volz

Es war ein Schlag ins Kontor für die Grenke AG, als der britische Investor und Shortseller Fraser Perring über seine Firma Viceroy Research Mitte September Vorwürfe erhob, die von Betrug und Bilanzfälschung bis hin zu Geldwäsche reichten. Schnell war von einem zweiten Fall „Wirecard“ die Rede. Inzwischen konnte die Grenke AG zwar einen wesentlichen Teil der Vorwürfe widerlegen, ausgestanden ist die Angelegenheit aber nicht. Das weiß auch Firmengründer Wolfgang Grenke, der sich selbst erheblichen persönlichen Angriffen ausgesetzt sieht. Im Gespräch mit BT-Redakteur Jürgen Volz äußert sich Grenke zu den vergangenen Wochen und zu seiner persönlichen Situation.
BT: Herr Grenke, die Angriffe von Viceroy Research hallen immer noch nach. Die Grenke AG hat einen erheblichen Teil ihrer Börsenkapitalisierung eingebüßt, und auch die Aktie hat sich noch nicht vom dramatischen Kurseinbruch erholt. Sie selbst sind ebenfalls zur Zielscheibe von Fraser Perring geworden.

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Erstellt:
6. November 2020, 06:30 Uhr
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