Sorge um hausärztliche Versorgung in Mittelbaden

Rastatt/Baden-Baden (for) – Obwohl laut Erhebungen der Kassenärztlichen Vereinigung weder in Rastatt noch in Baden-Baden eine Unterversorgung im hausärztlichen Bereich vorliegt, äußern Ärzte Sorgen.

•Lange Arbeitszeiten schrecken viele junge Mediziner ab. Sie möchten tendenziell eher weniger Stunden in der Praxis verbringen als ihre Vorgänger. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

© dpa

•Lange Arbeitszeiten schrecken viele junge Mediziner ab. Sie möchten tendenziell eher weniger Stunden in der Praxis verbringen als ihre Vorgänger. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Von BT-Redakteurin Janina Fortenbacher

„Ich mache mir erhebliche Sorgen“, sagt Dr. Patrick Fischer, Vorsitzender der Ärzteschaft Baden-Baden, im Februar 2020 mit Blick auf die hausärztliche Versorgung in Mittelbaden. Bis heute habe sich die Lage nicht verbessert. „Durch Corona ist die Situation eher noch schlimmer geworden“, meint Dr. Jürgen Schönit, Vorsitzender der Ärzteschaft Rastatt. Ein anderes Bild zeichnet dagegen die Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW). Demnach bestehe in der Region „kein akutes Problem“.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.