Sprungbrett und Treffpunkt: Kunstvereine sind Welterbe

Karlsruhe (red) – Verknüpft mit dem Zeitgeschehen: Deutsche Kunstvereine gehören zum immateriellen Unesco-Kulturerbe – sind Sprungbrett und Treffpunkt. In Karlsruhe entstand der drittälteste 1818.

Geschenk des Großherzogs: Der 1818 gegründete Badische Kunstverein residiert seit 1900 in der Karlsruher Waldstraße.  Foto: Stephan Baumann/Archiv

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Geschenk des Großherzogs: Der 1818 gegründete Badische Kunstverein residiert seit 1900 in der Karlsruher Waldstraße. Foto: Stephan Baumann/Archiv

Von Dieter Fronz, BT-Redakteurin Christiane Lenhardt

Preisfrage: Was hat der deutsche Kunstverein mit dem Buchbinderhandwerk, dem Geigenbau oder der deutschen Weinkultur gemein? Wie im Fernsehquiz helfen Scharfsinn und Kombinationsgabe wenig, man muss es schon wissen, nämlich: seit kurzem die Zugehörigkeit zum immateriellen Unesco-Kulturerbe. Kunstvereine sind auf dem Gebiet der Bildenden Künste ein Pendant der in Deutschland so reichen Theaterlandschaft, um die uns andere Nationen beneiden. Die Zahl ihrer Mitglieder liegt bei über 100.000. Gut eine Million Ausstellungsbesucher finden jährlich den Weg in einen der rund 300 Kunstvereine in mehr als 240 deutschen Städten und Gemeinden, ohne die das kulturelle Leben im Land ein gutes Stück ärmer wäre.

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