Stau nach Lkw-Unfall auf der A5

Karlsruhe (red) – Wohl aufgrund eines medizinischen Notfalls verlor am Montag ein Lkw-Fahrer auf der A5 die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte in eine Betonleitwand. Es kam zu einem Rückstau.

Ein medizinischer Notfall war offenbar die Ursache für einen Lkw-Unfall auf der A5 zwischen Karlsruhe und Rastatt. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

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Ein medizinischer Notfall war offenbar die Ursache für einen Lkw-Unfall auf der A5 zwischen Karlsruhe und Rastatt. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der 37-Jährige gegen 7.30 Uhr mit seinem Gespann auf der A5 von der Anschlussstelle Karlsruhe-Süd in Richtung Rastatt-Nord unterwegs. Vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls verlor er die Kontrolle über seinen Lastzug und prallte zunächst links gegen die Betonleitwand. Von dort wurde das Gespann abgewiesen und prallte in der Folge zunächst gegen die Schutzplanke am rechten Fahrbahnrand, ehe der Sattelzug wieder nach links steuerte, erneut gegen die Schutzwand stieß und schließlich nochmals nach rechts in die Schutzplanken fuhr.

Durch die mehrfachen Kollisionen stürzte der 37-Jährige vom Fahrersitz und schlug mit dem Kopf auf einen Metallrahmen. Rettungskräfte versorgten den Verletzten, ehe er in eine Klinik gebracht wurde. Für die Unfallaufnahme und die Bergung musste die A 5 in Fahrtrichtung Süden kurzzeitig voll gesperrt werden, wodurch ein Rückstau von zeitweise bis zu sieben Kilometern entstand. Auch am Mittag war der rechte Fahrstreifen noch gesperrt. Der Sachschaden wird auf mehr als 10.000 Euro geschätzt.

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Erstellt:
6. Juli 2020, 12:39 Uhr
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