Sterbehilfe: Viele Fragen um die letzte Frage

Baden-Baden (fk) – Das Bundesverfassungsgericht hat zwar die Sterbehilfe durch Mediziner in Deutschland erlaubt, dennoch mangelt es an bindenden Vorgaben seitens der Regierung.

„Wir müssen weg von diesem Tabu-Thema-Charakter. Es muss möglich sein, das eigene Leben in Würde zu beenden – wenn es nicht mehr anders geht“, sagt Bernhard Weber, Leiter der DGHS-Kontaktstelle Baden. Foto: Nina Ebersbach/BT

© red

„Wir müssen weg von diesem Tabu-Thema-Charakter. Es muss möglich sein, das eigene Leben in Würde zu beenden – wenn es nicht mehr anders geht“, sagt Bernhard Weber, Leiter der DGHS-Kontaktstelle Baden. Foto: Nina Ebersbach/BT

Von Florian Krekel

Für die meisten Menschen war und ist der Paragraph 217 des deutschen Strafgesetzbuches (StGB) nur eine Ansammlung von Buchstaben in einem ziemlich dicken Wälzer. Dabei hatte er weitreichende Auswirkungen auf die vielleicht intimste und individuellste Entscheidung, die ein Mensch treffen kann – jene über den eigenen Tod. Paragraph 217 StGB verbot die Sterbehilfe – etwa für Todkranke – durch Mediziner. Zwar hat das Bundesverfassungsgericht das schon im Frühjahr für nichtig erklärt, doch die Probleme bleiben.

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