Störgeräusche vom historischen Mischpult

Donaueschingen (rud) – Ein echtes Hörabenteuer wird derzeit in Donaueschingen geboten, die Donaueschinger Musiktage feiern Jubiläum. Zu hören gibt es neue Musik aus Afrika, Lateinamerika und Asien.

Das Quatuor Diotima aus Paris eröffnet den Festakt. Foto: Ralf Brunner

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Das Quatuor Diotima aus Paris eröffnet den Festakt. Foto: Ralf Brunner

Von Von Georg Rudiger

Die Verrückten sind wieder da. Sie kommen aus den Metropolen in das Schwarzwaldstädtchen, um sich in einer Turnhalle auf engen Klappstühlen geduldig und aufmerksam seltsame Klänge und Geräusche anzuhören und wie in diesem Jahr 27 Uraufführungen in vier Tagen zu erleben. Sie haben Lust auf Hörabenteuer und finden gerade das Ungewohnte aufregend. Die Donaueschinger Musiktage feiern bei strahlendem Sonnenschein ihren 100. Geburtstag. Und die „Verrückten“, wie die Künstler und Besucher laut Moderator Markus Brock von einigen Donaueschingern genannt werden, haben sich wie bei einem großen Klassentreffen in den Donauhallen zum Festakt eingefunden. Der Glamourfaktor tendiert gegen Null. Im eiskalten Partyzelt vor dem Gebäude gibt es nach Personalausweiskontrolle nur Butterbrezel und etwas Kuchen. Aber die Donaueschinger Musiktage waren schon immer etwas anders als andere Festivals.

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