Studenten: Mit Heizdecke in den Hörsaal

Karlsruhe (kli) – Das Wintersemester läuft, und endlich sind Studentinnen und Studenten im Präsenzmodus angekommen. Erfahrungsberichte von drei jungen Menschen in Karlsruhe

Mit Zugangskarte zur Vorlesung, wie hier in Stuttgart. Die Corona-Auflagen sind für Studentinnen und Studenten unbedingt zu beachten.      Foto: Bernd Weißbrod/dpa

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Mit Zugangskarte zur Vorlesung, wie hier in Stuttgart. Die Corona-Auflagen sind für Studentinnen und Studenten unbedingt zu beachten. Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Von BT-Redakteur Dieter Klink

An den Hochschulen des Landes läuft der Betrieb unter 3G-Bedingungen seit diesem Herbst fast wieder auf Normalbetrieb. Das BT hatte vor einem Jahr begonnen, Erstsemester-Studenten in Karlsruhe in ihr Studium unter Corona-Bedingungen zu begleiten. Wie geht es ihnen heute?
Tabita Prochnau ist nun endlich in ihrem Studium in Präsenz angekommen, jetzt im dritten Semester. Die 20-Jährige studiert Musikjournalismus an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. „Inzwischen ist fast alles in Präsenz und das ist schön“, sagt Prochnau. Zutritt gebe es nur mit den 3G-Regeln. Man muss sich in eine Liste eintragen und am Platz Maske tragen. Immer wieder müssen die Fenster geöffnet werden, dann werden die Aerosole gemessen. „Erst wird das Lämpchen gelb, dann rot und dann piepst es, bis man die Fenster öffnet“, berichtet Prochnau. Sie gehe mit Mütze und Schal in die Vorlesungen, „und ich habe eine Heizdecke in einem Fach deponiert“. Jetzt gehe es ja noch, aber man stelle sich wegen des ständigen Lüftens auf einen harten Winter ein. „Aber wir sind ja vorbereitet“, lacht sie. Sie und ihre Kommilitonen nennen es scherzhaft „survival training“.

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