Stuttgarter Krawallnacht Thema im Landtag

Stuttgart (bjhw) – 32 verletze Polizeibeamte und ein Sachschaden von 460.000 Euro lautet die Bilanz der Stuttgarter Krawallnacht. Die meisten Tatverdächtigen kommen aus Stuttgart oder dem Umland.

 „Die meisten Tatverdächtigen kommen aus Stuttgart oder dem näheren Umland“, sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Mittwoch. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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„Die meisten Tatverdächtigen kommen aus Stuttgart oder dem näheren Umland“, sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Mittwoch. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa

Von Brigitte Henkel-Waidhofer

Ein halbes Jahr nach den nächtlichen Ausschreitungen im Stuttgarter Talkessel mit 32 verletzen Polizeibeamten und einem Sachschaden von 460.000 Euro hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) eine gesellschaftliche Debatte darüber angemahnt, „wie krank eigentlich Hirne sein müssen, die Pflastersteine auf einen Rettungswagen werfen“.
Nach den aktuellen Zahlen sind drei Viertel der bisher ermittelten 124 Tatverdächtigen jünger als 21, einen deutschen Pass besitzen davon 68 Prozent, von diesen deutschen Staatsbürgern hat nur ein Viertel keinen Migrationshintergrund. Strobl kündigte an, präventive Maßnahmen in Innenstädten sicherzustellen. Der frühere FDP-Justizminister Ulrich Goll verlangte dagegen, die Polizei im Land zu stärken, „denn im Grunde genommen ist das das Einzige, was hilft“.

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