Öffentliche Arbeitgeber über Tarifforderungen irritiert

Baden-Baden (fk) – Unverständnis herrscht in den Reihen des Kommunalen Arbeitgeberverbandes über die Lohnforderungen für die Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst. Auch in den mittelbadischen Städten.

Frank Werneke, Verdi-Vorsitzender, zu Beginn der Tarifrunde im Öffentlichen Dienst in Potsdam. Foto: Britta Pedersen/dpa

© dpa

Frank Werneke, Verdi-Vorsitzender, zu Beginn der Tarifrunde im Öffentlichen Dienst in Potsdam. Foto: Britta Pedersen/dpa

Von Florian Krekel

Frank Werneke lächelt, als er zu den Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst in Potsdam kommt, lässt sich, wie es sich gehört, von den fahnenschwenkenden Arbeitnehmern beklatschen. Was er aber dabei als Tarifforderung – metaphorisch gesprochen – in der Jackentasche hat, sorgt bei vielen Kommunen für einen Aufschrei, ja bei manch gewählten Würdenträgern und Haushaltplanern sogar für Empörung; zumindest aber für ein überraschtes Staunen, das auch aus den mittelbadischen Rathäusern zu vernehmen ist.
Schon die reine Forderung von 4,8 Prozent mehr Lohn sei indiskutabel, sagte Joachim Wollensak, Hauptgeschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbandes (KAV), der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. „Hinzu kämen die Kosten für die höheren Ausbildungsentgelte und für einen zusätzlichen freien Tag.“ Damit summiere sich die Tarifforderung auf 5,5 Prozent.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.