Teil-Lockdown: Kulturszene wehrt sich

Baden-Baden (sr) – Die Kulturszene begehrt auf – gegen die Selbstverständlichkeit, mit der zum zweiten Mal alle Theater und Konzertsäle geschlossen werden. Sie verweist auf gute Hygienekonzepte.

Kultur ist kein bloßes Freizeitvergnügen, auf das man ohne Konsequenzen verzichten könnte, sagt Festspielhausintendant Benedikt Stampa. Foto: Uli Deck/dpa

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Kultur ist kein bloßes Freizeitvergnügen, auf das man ohne Konsequenzen verzichten könnte, sagt Festspielhausintendant Benedikt Stampa. Foto: Uli Deck/dpa

Von Sabine Rahner

Es muss sich etwas ändern: Dass Kultur als Freizeitvergnügen eingestuft und deshalb in der Corona-Krise nach Bedarf an- und abgeschaltet wird, kann so nicht weiter hingenommen werden. Das ist nicht die Meinung einzelner Betroffener, sondern formiert sich immer mehr zur großen Bewegung: „Kulturlandschaften sind wie Pilze, wie ein Mycelium, ein nicht sichtbares Wurzelsystem im Boden – wenn das weg ist, kommt es nicht wieder“, warnt Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa, der gleichzeitig der Konzerthauskonferenz in Deutschland vorsteht.

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Erstellt:
30. Oktober 2020, 20:00 Uhr
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