Thoma-Preisträgerin Ottinger in der Kunsthalle

Baden-Baden (cl) – Die Kunsthalle Baden-Baden gibt bis 15. Mai Einblicke in den „Cosmos Ottinger“: Machtfunktion und Abhängigkeiten sind Hauptthemen der Hans-Thoma-Preisträgerin Ulrike Ottinger.

Ulrike Ottinger vor ihrem Pop-Art-Altar aus den 60er Jahren in der Kunsthalle Baden-Baden: Den Parcours hat die aus Konstanz stammende Künstlerin selbst kuratiert.  Foto: Christiane Lenhardt

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Ulrike Ottinger vor ihrem Pop-Art-Altar aus den 60er Jahren in der Kunsthalle Baden-Baden: Den Parcours hat die aus Konstanz stammende Künstlerin selbst kuratiert. Foto: Christiane Lenhardt

Von BT-Redakteurin Christiane Lenhardt

Vom Comicstrip inspirierte Pop-Art, Nachkriegsgeschichte auf Materialcollagen, ganze Bilderatlanten in Wandzeitungsformat und Filmsets: Die Kunsthalle Baden-Baden öffnet an diesem Samstag den „Cosmos Ottinger“ fürs Kunstpublikum und kündigt ihn als einen perfekten Ort an, um einen queeren Blick zu definieren oder eine feministische Perspektive zu formulieren. Doch Ulrike Ottingers Gesamtwerk umfasst so viel mehr als die Hervorhebung von und Beschränkung auf politischen Opportunismus unter künstlerischem Blickwinkel. Die Entwicklung hin zu einer offenen Gesellschaft und zu mehr Geschlechtergerechtigkeit werden, so dies ihre Themen sind, bei ihr universaler und differenzierter aufgegriffen: „Meine großen Themen sind Kolonialzeit Frankreichs, Foltermethoden, die Deformationen von Menschen, Machtfunktion und Abhängigkeiten und der Wunderglauben des 15./16. Jahrhunderts“, erklärte Ulrike Ottinger beim von ihr geführten Rundgang in der Kunsthalle. Wie gewohnt hat sie ihren Ausstellungs-Parcours selbst kuratiert.

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Erstellt:
19. Februar 2022, 14:56 Uhr
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