Todesstrafe als Angstlöser

Baden-Baden (fk) – Warum die US-Justiz immer noch auf Hinrichtungen setzt und welche Kritikpunkte es daran gibt, hat Amnesty-International-Experte Sumit Bhattacharyya im BT-Interview erklärt.

Tod auf der Bahre: Die Liege für die Exekution per Giftspritze im Gefängnis von Huntsville, Texas. Foto: AP Photo/Pat Sullivan

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Tod auf der Bahre: Die Liege für die Exekution per Giftspritze im Gefängnis von Huntsville, Texas. Foto: AP Photo/Pat Sullivan

Von Florian Krekel

Alfred Bourgeois war der letzte, Lisa Montgomery soll die nächste sein. Kein US-Präsident in den vergangenen 60 Jahren hat so viele Menschen hinrichten lassen wie Donald Trump. Ab Heiligabend hat seine Regierung auf Bundesebene sogar bereits abgeschaffte Hinrichtungsmethoden wieder zugelassen, um noch vor Ende von Trumps Amtszeit mehrere Häftlinge exekutieren zu können. Über das Kalkül hinter diesem „Blutrausch“, aber auch generell darüber, warum die USA trotz weltweiter Kritik noch immer auf Hinrichtungen setzt, hat Sumit Bhattacharyya (51), USA-Experte bei Amnesty International in Deutschland, mit BT-Redakteur Florian Krekel gesprochen.

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