Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Underdog trifft auf Bundesliga

Baden-Baden (galu) – Vor einer besonderen Herausforderung stehen die Kickerinnen des FV Baden-Oos: Als Gastgeberinnen der südbadischen Futsal-Verbandsmeisterschaften der Frauen steht ihnen am Sonntag unter anderem ein Spiel gegen ein Frauenteam des SC Freiburg bevor.

Zehn Frauenteams kämpfen am Sonntag in Baden-Baden um die südbadische Futsal-Meisterschaft.Foto: Hurst/GES

© GES/Oliver Hurst

Zehn Frauenteams kämpfen am Sonntag in Baden-Baden um die südbadische Futsal-Meisterschaft.Foto: Hurst/GES

Von Lukas Gangl

Im Fußballbezirk Baden-Baden steht ein Großevent vor der Tür: Am Sonntag, 16. Februar, finden im Schulzentrum West in Baden-Baden die Verbands-Futsalmeisterschaften der Frauen statt. Insgesamt zehn Teams aus ganz Südbaden konnten sich für die Endrunde der filigran-technischen Hallenfußballvariante mit dem sprungreduzierten Ball qualifizieren und kämpfen dort um den Titel des südbadischen Meisters – mittendrin: die Kickerinnen des FV Baden-Oos.

Leicht wird es dabei für die Gastgeberinnen definitiv nicht: In der eigenen Gruppe spielt unter anderem ein Frauenteam des SC Freiburg. Gruppe A wird vervollständigt durch den FC Hochrhein-Hohentengen, die SG Ödsbach/Zusenhofen und den FC Hilzingen. In Gruppe B messen sich wiederum der Hegauer FV, der SV Hänner, der FC Freiburg St. Georgen, der PTSV Jahn Freiburg und der FC Wittlingen.

Das Turnier wird um 10 Uhr mit der Begegnung zwischen der SG Ödsbach/Zusenhofen und den Gastgebern von der Oos eröffnet. Planmäßig werden die Halbfinalspiele um 15.55 Uhr beziehungsweise 16.15 Uhr angepfiffen, das Finale ist für 16.55 Uhr geplant.

Die sportlichen Chancen der Lokalmatadorinnen schätzt Manuela Hock sehr realistisch und nüchtern ein: „Wir sind glücklich, dabei zu sein. Aber man muss auch ganz klar sagen: Das wird sehr, sehr schwer für uns. Natürlich haben wir den Ehrgeiz, alles zu geben und nach vorne zu spielen. Gerade weil es so ein kleines Turnier ist, ist vieles möglich“, gibt die Mädchen- und Frauenkoordinatorin des FVO zu.

Traumziel: K.O.-Phase

Ein Überstehen der Gruppenphase wäre ihrer Einschätzung nach traumhaft, aber auch bei einem Vorrunden-Aus wäre man nicht übermäßig traurig: „Da müssen wir einfach realistisch sein. Die direkten Konkurrenten spielen teilweise deutlich höherklassiger als wir, das ist ein ganz anderes Niveau der Mannschaft. Trotzdem werden wir natürlich versuchen, ihnen den Weg so schwer wie möglich zu machen“, lässt Hock wissen und lacht. Ob sie einen Favoriten für den Turniersieg hat, ist schnell beantwortet: „Vom Namen her ist das ganz klar der SC Freiburg. Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja eine Überraschung, es sind einige gute Teams dabei.“

Auch für den reibungslosen Ablauf des Turniers ist sie zuständig. „Die Organisation ist natürlich deutlich aufwendiger als bei einem Turnier in vergleichbarer Größenordnung. Das sieht man schon an den Namen der Teilnehmer, das ist eine ganz andere Klasse“, merkt Hock an. Anstrengend wird es vor allem für die Spielerinnen des FVO: Zwischen den Spielen müssen diese bei der Durchführung des Turniers und der Bewirtung mithelfen. Als kleiner Leckerbissen ist eine Art Live-Ticker geplant. „Wenn wir es schaffen, dann wird es einen QR-Code geben. Über diesen kann man dann den aktuellen Turnierverlauf und die Tabelle verfolgen. Aber das steht noch auf der Kippe, da der Turnierplan natürlich vom Verband erstellt wird“, sagte Hock.

Zum Artikel

Erstellt:
14. Februar 2020, 12:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 25sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.