Vier Fragen an Asterix-Autor Ferri

Berlin (dpa) – Comicautor Jean-Yves Ferri hat mit dem Zeichner Didier Conrad jetzt den fünften Asterix&Obelix-Band verfasst. Ein guter Grund, ihn in der Reihe „Vier Fragen an“ zu sprechen.

In bester Gesellschaft: Jean-Yves Ferri (Mitte) gemeinsam mit seinen Hauptfiguren Asterix und Obelix. Foto: Sabine Glaubitz/dpa

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In bester Gesellschaft: Jean-Yves Ferri (Mitte) gemeinsam mit seinen Hauptfiguren Asterix und Obelix. Foto: Sabine Glaubitz/dpa

BT: Herr Ferri, Sie haben mit Didier Conrad 2013 das Erbe der Asterix-Väter angetreten. Mal ganz allgemein gefragt: Wie geht es Ihnen heute mit Asterix? Und wie kamen Sie auf die Idee, Asterix und Obelix so weit wie noch nie nach Osten, zu den Sarmaten, reisen zu lassen?
Jean-Yves Ferri: Ich versuche, nie zu sehr an das Erbe oder an die Beliebtheit von Asterix zu denken. Ich konzentriere mich eigentlich immer nur auf jedes Album, jede Geschichte. Nur daran denke ich. Der ganze Erfolg springt einen nur an, wenn man die Werbe-Tournee zum neuen Album macht. In dieser Zeit fühle ich mich immer wie von einer Waschmaschine durchgewirbelt und durchgewalkt. Und man muss natürlich erst einmal ein Land finden, wo die beiden noch nicht waren. Das Land der Sarmaten war noch nicht erkundet. Aber vor allem weiß man fast nichts über die Sarmaten. Das hat mir erlaubt, Volk und Land so ein bisschen zu erfinden. Ich konnte das frei gestalten.

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Erstellt:
24. Oktober 2021, 06:00 Uhr
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