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Vom positiven Abstrich bis zur Meldung

Rastatt (naf) – Täglich gibt es Meldungen über neue Corona-Infektionen. Bis die Öffentlichkeit davon erfährt, sind mehrere Behördeninstanzen beteilligt.

Sobald ein getesteter Abstrich positiv ist, informiert die Klinik das Gesundheitsamt und die Meldekette beginnt. Symbolfoto: dpa

© dpa

Sobald ein getesteter Abstrich positiv ist, informiert die Klinik das Gesundheitsamt und die Meldekette beginnt. Symbolfoto: dpa

Von Nadine Fissl

Der Coronavirus ist am Donnerstag in unserer Region angekommen und die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg steigt kontinuierlich. Wie gehen Krankenhäuser und Landkreise mit der Information über Infizierte um?

Nach der Anamnese wird das positive Testergebnis des Abstrichs zunächst an das zuständige Gesundheitsamt weitergegeben. Dieses wendet sich an das Landesgesundheitsamt, was daraufhin das Sozialministerium in Kenntnis setzen muss. „Wir befinden uns die ganze Zeit im regen Austausch“, so die Pressesprecherin des Landesgesundheitsamts.

Die Meldekette einzuhalten sei wichtig, um „den Überblick zu behalten“, erklärt Pascal Murmann, Pressesprecher des Ministeriums. Die Informationen müssen zentral von einer Stelle gesteuert werden. Vom Zeitpunkt des positiven Abstrichs bis zur Mitteilung an die Öffentlichkeit können deshalb fünf bis sechs Stunden vergehen. „Die Arbeit vor Ort erfolgt aber unabhängig“, erklärt Murmann. Das Gesundheitsamt verfolgt indessen die Kontaktkette, informiert Beteiligte und kümmert sich um alle weitere Schritte. Die Pressemitteilung des Sozialministeriums als Information an die Bürger ist laut Murmann nur der letzte Schritt.

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Erstellt:
7. März 2020, 06:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 31sec

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