Weg zur Abtreibung wird immer steiniger

Stuttgart/Karlsruhe (for) – Immer weniger Ärzte wollen Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Baden-Württemberg plant nun eine Erhebung, um festzustellen, wo es bereits eine Unterversorgung gibt.

Wer in Erwägung zieht, abzutreiben, ist dazu verpflichtet, sich vorher fachgerecht beraten zu lassen.  Foto: Jens Büttner/dpa

© dpa

Wer in Erwägung zieht, abzutreiben, ist dazu verpflichtet, sich vorher fachgerecht beraten zu lassen. Foto: Jens Büttner/dpa

Von Janina Fortenbacher

Erst ist es nur ein mulmiges Gefühl im Bauch, ein leichtes Unwohlsein, hier und da ein Ziehen im Unterleib. Nichts, worum man sich sorgen müsste. Aber plötzlich bleibt die Monatsblutung aus und schließlich ist da dieser Teststreifen, auf dem klar und deutlich zwei Striche zu sehen sind. Für einen Großteil der Frauen sind jene zwei Striche die schönste Nachricht überhaupt. Aber es gibt auch Frauen, denen die Gewissheit, schwanger zu sein, den Boden unter den Füßen wegreißt.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.