Wegen Corona: Outlet Roppenheim geschlossen

Roppenheim/Paris (red/dpa) – Das Outlet-Center in Roppenheim bleibt ab sofort bis auf Weiteres geschlossen. Hintergrund sind die seit Freitag geltenden Ausgangsbeschränkungen in Frankreich.

Das Outlet in Roppenheim bleibt wegen der französischen Corona-Maßnahmen zunächst geschlossen. Foto: Willi Walter/Archiv

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Das Outlet in Roppenheim bleibt wegen der französischen Corona-Maßnahmen zunächst geschlossen. Foto: Willi Walter/Archiv

„Im Einklang mit den von der Regierung getroffenen Maßnahmen bleibt Roppenheim The Style Outlets ab dem 30. Oktober bis auf Weiteres geschlossen“, heißt es auf der Homepage des Centers.

Im Kampf gegen die Corona-Epidemie gelten in Frankreich seit Freitag weitreichende Ausgangsbeschränkungen – sie sind zunächst bis zum 1. Dezember befristet. Bürger dürfen sich nicht mehr ohne Weiteres frei bewegen. Menschen können zwar auf die Straße gehen, wenn sie arbeiten, wichtige Einkäufe erledigen, einen Arzt aufsuchen oder frische Luft schnappen wollen – müssen dafür dann aber eine Bescheinigung ausfüllen. Sport ist eine Stunde pro Tag in einem Umkreis von einem Kilometer vom Wohnort erlaubt.

Staatschef Emmanuel Macron hatte die Beschränkungen am Mittwoch angekündigt. Der 42-Jährige will das Land mit seinen 67 Millionen Menschen aber nicht so weit lahmlegen wie noch während des Lockdowns im Frühjahr. Die Wirtschaft soll so weit wie möglich weiterlaufen; die Menschen sollen arbeiten, aber möglichst von zu Hause aus. Anders als im Frühjahr bleiben die Schulen geöffnet. Bars, Restaurants und „nicht unentbehrliche Geschäfte“ müssen jedoch schließen. Das betrifft auch Roppenheim.

Auch Reisen in andere Regionen des Landes sind nicht ohne Weiteres möglich – für die Rückkehr aus den Herbstferien gibt es am Wochenende aber Ausnahmen. Franzosen sprechen von einem „confinement“, den Ausdruck kann man auch mit Lockdown übersetzen.

Frankreich ist von der Pandemie stark betroffen. Zuletzt gab es nach Behördenangaben über 47.600 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Es starben bisher mehr als 36.000 Menschen in dem Land.

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Erstellt:
30. Oktober 2020, 12:07 Uhr
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