„Wer bei mir Führung bestellt, bekommt sie auch“

Berlin (BNN) – Olaf Scholz: Ein Liebling der Partei war er nie, doch unbeirrt machte er immer weiter, wollte Bundeskanzler werden – am Mittwoch ist es soweit.

In seiner langen politischen Karriere musste Olaf Scholz viele Niederlagen und Demütigungen hinnehmen. Aufgeben kam für ihn allerdings nie infrage. Über die Jahre hatte er mehrere hohe Regierungsämter inne. Jetzt wird er Bundeskanzler. Foto: Michael Kappeler/dpa

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In seiner langen politischen Karriere musste Olaf Scholz viele Niederlagen und Demütigungen hinnehmen. Aufgeben kam für ihn allerdings nie infrage. Über die Jahre hatte er mehrere hohe Regierungsämter inne. Jetzt wird er Bundeskanzler. Foto: Michael Kappeler/dpa

Von BNN-Redakteur Martin Ferber

Bochum, 17. November 2003. Die SPD regiert seit fünf Jahren und stellt mit Gerhard Schröder den Bundeskanzler. Doch die Stimmung in der Partei ist desaströs, die Basis läuft Sturm gegen die Hartz-Gesetze zur Reform des Arbeitsmarktes. Auf dem Parteitag entlädt sich der angestaute Frust. Während Schröder mit einem blauen Auge davonkommt und mit 80,8 Prozent als Parteichef bestätigt wird, muss sein Generalsekretär Olaf Scholz, in der Öffentlichkeit als hölzerner „Scholzomat“ verspottet, als Blitzableiter herhalten.

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