Wildbienen lieben Blühstreifen

Rheinmünster (vn) – Ein Langzeit-Forschungsprojekt auf Äckern bei Schwarzach belegt den erheblichen Einfluss von Blühstreifen auf die Artenvielfalt. Selbst die Experten sind überrascht.

Seit vier Jahren wird dieses Areal zwischen zwei Maisäckern nicht bewirtschaftet: Reiner Graf erklärt Rainer Oppermann und Julia Köbele, was dort passiert ist. Foto: Volker Neuwald

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Seit vier Jahren wird dieses Areal zwischen zwei Maisäckern nicht bewirtschaftet: Reiner Graf erklärt Rainer Oppermann und Julia Köbele, was dort passiert ist. Foto: Volker Neuwald

Von BT-Redakteur Volker Neuwald

Dabei muss es in diesen Blühstreifen nicht zwangsläufig blühen. Lässt man diese Areale drei oder vier Jahre unberührt, bieten sie zwar nicht den ästhetischen Anspruch einer saftigen Blumenwiese. Doch diese Flächen entwickeln sich dann zu einem wertvollen Lebensraum für Wildbienen und Schmetterlinge. Das lässt sich an der deutlichen Zunahme der Arten und auch der Zahl einzelner Individuen ablesen.
Bereits seit zehn Jahren läuft ein wissenschaftliches Langzeitprojekt zum Insektenmonitoring auf Ackerflächen bei Schwarzach und Dettenheim. Dank dieser langen Laufzeit seien wissenschaftlich fundierte Rückschlüsse möglich, betont Rainer Oppermann vom Institut für Agrarökologie und Biodiversität (IFAP) in Mannheim. Ziel der Studie sei es, die Zusammensetzung von Saatmischungen zu verbessern und optimale Aussaatzeitpunkte zu finden.

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Erstellt:
16. September 2021, 09:00 Uhr
Lesedauer:
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