Wird die neue Brücke doppelt so teuer?

Karlsruhe (sj) – Der Streit um den Bau einer zweiten Rheinbrücke zwischen Baden und der Pfalz in Höhe von Karlsruhe ist beendet. Die Kostenschätzung von 2010 wird aber nicht mehr zu halten sein.

Mit einer weiteren Rheinquerung bei Karlsruhe könnte der Verkehrsfluss entzerrt werden. Foto: Leonard Suchanek

© Leonard Suchanek

Mit einer weiteren Rheinquerung bei Karlsruhe könnte der Verkehrsfluss entzerrt werden. Foto: Leonard Suchanek

Von Stefan Jehle

Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Mannheim konnte Ende Juni einen Vergleich vermitteln, dem vor wenigen Tagen auch der Karlsruher Gemeinderat mehrheitlich zustimmte. Neue Zahlen und BT-Recherchen lassen allerdings den Schluss zu, dass der Brückenbau am Ende doppelt so teuer werden könnte wie ursprünglich veranschlagt.
Die Planung des rund 250 Meter langen Brückenschlags etwa 1400 Meter rheinabwärts der bestehenden Brücke ist komplex. Der noch vor dem Vergleich vom Bauträger verweigerte Radweg entlang der neuen Trasse, der Anschluss an die bestehende B36 und die Verbesserungen beim ÖPNV-Angebot diesseits und jenseits des Rheins müssen alle unter einen Hut gebracht werden. Auch sind zusätzliche Maßnahmen im Naturschutz als Ausgleich für Eingriffe in das Rheinauengebiet vorgesehen.

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Erstellt:
27. Juli 2020, 22:00 Uhr
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