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Informationspflichten
Ist ein geliebter Mensch verstorben, dann müssen sich die Hinterbliebenen darum kümmern, dass die Todesnachricht nicht nur Angehörige und Freunde erreicht. Sie müssen auch dafür sorgen, dass Ämter, Institutionen, Versicherungen und Banken rasch über den Todesfall informiert werden.

Zügig nach dem Versterben ist zunächst der Hausarzt zu informieren. Selbstverständlich sollten auch möglichst alle Verwandten, Freunde und Bekannten über den Todesfall in Kenntnis gesetzt werden. Dann sollte - falls eine Kirchenzugehörigkeit besteht - die zuständige Kirchengemeinde kontaktiert werden. Besteht eine Bestattungsverfügung bzw. ein Bestattungsvorsorgevertrag, muss der darin benannte Bestatter informiert werden. Ansonsten muss ein Bestattungsinstitut ausgesucht und kontaktiert werden. Spätestens am Tag nach dem Tod muss das Standesamt aufgesucht werden. Hier muss eine Sterbeurkunde beantragt werden. Am besten lässt man sie gleich mehrfach ausfertigen, da sie noch für weitere Aufgaben benötigt wird. Zur Meldung des Todesfalls auf dem Standesamt sind mitzubringen: Totenschein, Personalausweis des Verstorbenen sowie ein Dokument zum Personenstand - bei Ledigen die Geburtsurkunde, bei Verheirateten/Geschiedenen die Heirats-/Scheidungsurkunde, bei Verwiteten die Heirats-/Sterbeurkunde des Ehepartners. Erben müssen je nachdem einen Erbschein beantragen. Existieren Verfügungs- oder Vorsorgeverträge (siehe Vorsorge), dann müssen die jeweiligen Bevollmächtigten bzw. Beauftragten oder das zuständige Amtsgericht bzw. der zuständige Notar informiert werden.
Weiter sollten möglichst zügig die Versicherungen des Verstorbenen über dessen Tod in Kenntnis gesetzt werden. Dies gilt für Kranken-, Unfall-, Lebens-, Kfz-, Haftpflichtversicherungen etc. Bei manchen Insituten ist vertraglich geregelt, dass die Meldung innerhalb von 48 Stunden erfolgen muss. Weiter muss Kontakt mit dem Arbeitgeber sowie der Rentenversicherung oder auch eventuellen Sozialleistungsträgern aufgenommen werden.
In Bezug auf Rentenleistungen kann bei der Rentenversicherungsstelle eine dreimonatige Rentenfortzahlung (Überbrückungsgeld) beantragt werden. Zudem muss der Versicherungsnehmer bei der zuständigen Rentenberechnungsstelle abgemeldet werden. Bei der Bundesversicherungsanstalt bzw. den Landesversicherungsanstalten können Hinterbliebene einen Rentenanspruch geltend machen. War der Verstorbene Beamter, dann können Versorgungsbezüge bei der zuständigen Dienstbehörde und/oder Zusatzversicherung im öffentlichen Dienst beantragt werden.
Je nachdem müssen auch Geldinstitute, bei denen Sparanlangen oder Schulden bestehen, informiert werden. Hier gilt es auch, Daueraufträge bzw. Sparanlagen oder Schuldenlasten anzupassen.
Weiter sollten - falls vorhanden - Fahrzeuge abgemeldet und dazugehörige Versicherungen gekündigt werden. Weiter sollten Mitgliedschaften in Vereinen sowie Dienstleistungen (z.B. Lebensmittellieferungen, Pflegeleistungen, Steuerberater) beendet werden.
Weiter sollten Telefon und Zeitungen/Zeitschriften abbestellt sowie eventuell die Postzustellung verändert werden.

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