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Erste Schritte
Ist man direkt mit dem Tod eines geliebten Menschen konfrontiert, müssen zahlreiche Entscheidungen getroffen und einige praktische Dinge erledigt werden.

Nach dem Tod muss zunächst ein Haus- oder Notarzt gerufen werden. Nur ein Arzt darf den Tod feststellen und die erforderlichen Unterlagen ausfertigen. Ein Notarzt stellt in der Regel nur ein Dokument aus, das den Tod bescheinigt. Daher muss auf jeden Fall noch ein Hausarzt oder ein niedergelassener Mediziner verständigt werden. Nur dieser kann alle erforderlichen Leichenschaupapiere ausstellen. Vestirbt der Angehörige in einem Pflege- oder Altenheim oder im Krankenhaus, so wird der Arzt üblicherweise vom dortigen Personal hinzugezogen.

Nach diesem ersten Schritt gibt es noch einige praktische Dinge rund um Wohnung oder Haus zu regeln. Zunächst müssen Installationen der neuen Situation angepasst (z.B. Wasser abstellen, Heizung herunterdrehen, elektrische Geräte abschalten/vom Netz nehmen etc.) sowie Türen und Fenster sicher verschlossen werden. Hatte der Verstorbene Haustiere müssen diese versorgt und geklärt werden, wer sich künftig um sie kümmert.

Wichtig ist Angehörige, Freunde, Arbeitgeber und Kollegen des Verstorbenen über dessen Tod zu informieren. Zudem ist es bei manchen Lebens- und Unfallversicherungen erforderlich, den Tod des Versicherungsnehmers binnen 48 Stunden zu melden.
Das zuständige Standesamt muss über den Todesfall spätestens am Folgetag des Todestags informiert werden. Vorliegen müssen hierfür: Totenschein, Personalausweis des Verstorbenen sowie ein Dokument zum Personenstand - bei Ledigen die Geburtsurkunde, bei Verheirateten/Geschiedenen die Heirats-/Scheidungsurkunde, bei Verwiteten die Heirats-/Sterbeurkunde des Ehepartners. Bei der Anforderung der Sterbeurkunde ist es ratsam, gleich mehrere Exemplare anfertigen zu lassen, da sie noch für weitere organisatorische Aufgaben erforderlich ist.

In einigen Bundesländern ist es zudem Pflicht, den Toten innerhalb von drei bis zehn Tagen zu bestatten. Das heißt, es muss zügig ein Bestatter aufgesucht werden, der die Hinterbliebenen zumeist sehr fürsorglich betreut, ihnen in allen Fragen mit Rat zur Seite steht und eine gründliche Beratung anbietet. Mit ihm wird die Bestattungsart sowie der Beisetzungstermin festgelegt. Dann müssen die Trauerfeier sowie die Bekanntmachung des Todesfalls im Detail organisiert werden.

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