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Bestattungsverfügung/Datenblatt für Hinterbliebene
Wer bereits zu Lebzeiten seine Bestattung regeln möchte, kann dies über eine Bestattungsverfügung oder einen Bestattungsvorsorgevertrag tun. Dies hilft den Hinterbliebenen, die Bestattung so zu gestalten, dass sie den Wünschen des Verstorbenen entspricht und nimmt ihnen Entscheidungen ab.

Bestattungsverfügung
In der Bestattungsverfügung können alle Details der gewünschten Bestattung im Vorhinein geregelt werden: Wie will ich bestattet werden? Welche Blumen sollen den Sarg schmücken? Wer soll eine Trauerrede halten? Nur mündlich Angehörige zu informieren, birgt häufig Probleme. Zum einen können bei diesen dann unterschiedliche Informationsstände und Ansichten aufeinanderprallen, zum anderen müssen sie immernoch viele Detailentscheidungen selbst treffen. Generell sollte mit den Angehörigen im Vorhinein über die Bestattungswünsche gesprochen werden. Denn die Entscheidungen bergen auch Folgen für sie: Wer auf See bestattet werden möchte, nimmt seinen Angehörigen beispielsweise die Möglichkeit, einen bestimmten Ort des Andenkens (z.B. ein Grab) zur Traueraufarbeitung aufzusuchen. Andere sind wiederum froh, von Pflichten wie Grabpflege in dieser Form entbunden zu werden.
Je ausgefallener und präziser die eigenen Wünsche sind, umso wichtiger ist es, eine Bestattungsverfügung zu verfassen. Diese bedarf keiner bestimmten Form. Sie sollte jedoch am besten handschriftllich ausgefertigt sein, und sie muss mit Ort, Datum und Unterschrift versehen sein. Es empfiehlt sich, das Dokument spätestens alle zwei Jahre mit neuer Datumsangabe und Unterschrift zu aktualisieren. Höhere Aussagekraft erhält das Dokument, wenn ein Notar oder eine sonstige Amtsperson (z.B. Arzt, Pfarrer) es beglaubigen.
Desweiteren empfiehlt es sich - gerade bei speziellen Wünschen - die Finanzierung im Vorhinein zu regeln. Sonst könnten die Angehörigen in die Notlage geraten, Wünsche des Verstorbenen zwar erfüllen zu wollen, diese aber nicht bezahlen zu können. Hierfür gibt es verschiedene Anlage- und Versicherungsformen (siehe Sterbegeldversicherung).

Bestattungsvorsorgevertrag
Hilfreich kann - gerade wenn es um finanzielle Entlastung der Angehörigen geht - auch ein Bestattungsvorsorgevertrag sein. Er wird mit einem Bestattungsunternehmer geschlossen. In diesem Dokument können Details der Bestattung mit dem beauftragten Unternehmen festgelegt sowie die Kosten für die Beisetzung bezahlt werden. Das Geld wird dann im Vorhinein auf ein Treuhandkonto eingezahlt und beim Todesfall für die Bestattung verwendet.

Datenblatt für Hinterbliebene
Sehr hilfreich kann es für die Angehörigen auch sein, wenn der Verstorbene für sie ein Datenblatt verfasst hat.
Dieses sollte folgende Informationen enthalten
Persönliche Daten: Name, Geburtsname, Vorname, Adresse, Geburtsdatum/-ort, Familienstand
Medizinische Daten: Blutgruppe, Allergien, Vorerkrankungen, regelmäßig eingenommene Medikamente, jüngst erfolgte Operationen, Hausarzt (Name, Adresse, Telefon). Dies kann für die Erstellung des Totenscheins hilfreich sein.
Vorsorgeregelungen: bspw.Organspendeausweis., Bestattungsverfügung, Vorsorgevollmacht, Testament, Erbvertrag (falls vorhanden mit Aufbewahrungsort und Benennung der Bevollmächtigten mit Name und Adresse).
Benachrichtigungen: Liste mit den Personen, von denen gewünscht ist, dass sie vom Todesfall erfahren (mit Namen und Adressen); Liste der Institutionen, die vom Todesfall benachrichtigt werden müssen (bspw. Lebensversicherung, Krankenkasse, Arbeitgeber, Rentenversicherungsträger, Kirchengemeinde etc. mit Bezeichnung, Anschrift, evtl.Versicherungs-/Vertragsnummer)
Wichtige Unterlagen: Liste der wichtigen Dokumente mit Aufbewahrungsort (Personalausweis, Geburts-/Heirats-/Scheidungsurkunde, Geldanlage-/Schulddokumente).

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