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Ansturm auf den Merkur
03.04.2018 - 00:00 Uhr
Von Conny Hecker-Stock

Baden-Baden - Bei schönstem Frühlingswetter war der Ansturm von Groß und Klein hin zum Osterhasen auf dem Merkur am Samstag wieder enorm. Mitarbeiter der Stadtwerke hatten auf dem Baden-Badener Hausberg erneut 9999 Ostereier ausgelegt, womit sich die beliebte Aktion zum 20. Mal jährte.

Das war Grund für eine besondere Ehrung des "Ostereiertransporteurs" Ottmar Frey, der die leckeren Eier seit 20 Jahren auf den Berg bringt. Auszubildende der Stadtwerke hatten ihm zu diesem Anlass einen großen Mümmelmann gefertigt, der ihm von Stadtwerke-Geschäftsführer Helmut Oehler, dem Betriebsleiter der Verkehrsbetriebe, Stefan Güldner, und der Organisatorin des Spektakels, Susanne Schwellinger, unter dem Applaus der Besucher überreicht wurde. Frey hat zwar jetzt das Rentenalter erreicht, doch steht er der Offerte Oehlers wohlwollend gegenüber, weiterhin der "Eiermann" auf dem Merkur zu sein.

Angesichts der riesigen Warteschlange vor der Talstation und des schönen Wetters entschieden sich viele Familien, mit ihrem Nachwuchs den Merkur zu Fuß zu erklimmen und auf die Freifahrt für die Kleinen mit der Bergbahn zu verzichten. Dabei war es doch erstaunlich, wie viele unterschiedliche Sprachen hierbei im Wald zu hören waren. Neben Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch waren auch öfter mal nordische oder südländische Dialekte auszumachen. Ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Ostereieraktion nicht nur bei Einheimischen größter Beliebtheit erfreut, sondern sich offenbar auch viele auswärtige Touristen angesprochen fühlen.

Muntere Spiele oder erzählte Geschichten verkürzten den Weg nach oben, wo wieder zwei Areale abgesteckt waren, je nach dem Alter der Kinder. Die Minis bis fünf Jahre hatten die kleine Wiese für sich, wo die bunten Ostereier gut sichtbar im Gras warteten. Es war putzig zu sehen, wie viel Mühe sich manche Eltern gemacht und mit ihren Sprösslingen goldige Taschen gebastelt hatten, auf denen Osterhasengesichter aus Filz neben kleinen Küken oder bunten Blumen prangten. Einige der Eiersucher waren auch mit hübschen Körbchen in überschaubarer Größe ausgestattet.

Nachdem der Countdown heruntergezählt war, flitzten die kleinen Eierjäger los, die schon vorher kaum noch zu halten waren. Kullernde Tränen bei den zu kurz Gekommenen waren schnell getrocknet von den zwei pelzigen Langohren Phil Reichert und Jason Blank, Auszubildende der Stadtwerke, bei denen die Kinder gerne nochmals in ihre prall gefüllten Körbe greifen durften.

Manuela Romberg hatte sich ebenfalls das Mümmelmannkostüm übergestreift und munterte die wartenden Kinder an der Talstation auf. Zwischen den jeweils zur vollen Stunde angesetzten Suchaktionen, bei denen besonders markierte Eier noch mit Spezialpreisen wie einer Trinkflasche oder Vesperdose lockten, waren die Hüpfburg der AWO oder Kinderschminken angesagt. Die Gleitschirmflieger der Schwarzwaldgeier informierten über ihren Sport und boten als Hauptpreise ihrer Tombola Tandemsprünge an. Erstmals war die Lebenshilfe vertreten. Christian Lemcke hatte Sebastian mitgebracht, der konzentriert den Teig für die Waffeln einfüllte, während Nicolai die Kasse bediente. Steckerlfisch oder Bratwurst vom Merkurstüble rundeten das kulinarische Angebot ab.

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