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Rund 110 Sportler treten kräftig in die Pedalen
30.04.2018 - 00:00 Uhr
Von Christina Nickweiler

Sinzheim - Der Duft nach frisch gekochtem Kaffee liegt in der Luft, als Radrennfahrer Stefan Steiner sich mit seinen mehr als 35 Rennkollegen am Start in der Kartunger Straße beim 38. Radrennen aufstellt. Steiner gehört zu den hoch dekorierten Athleten, die beim ersten Rennen des Radkriteriums auf dem 52 Kilometer langen Rundkurs dabei sind.

Während sich die Sportler gedanklich auf die Strecke vorbereiten, stellt sich die sechsköpfige Rennleitung mit dem Genuss von Kaffee auf einen langen Wettkampftag mit mehreren Rennen ein.

Hinter dem Mikrofon sitzt der ehemalige Lokalmatador des Radrennsports, Thomas Senski, er moderiert das Rennen. Von ihm erfahren die Zuschauer, die sich entlang der Strecke aufgestellt haben, wie auch die Athleten am Start, dass sich der für 9.30 Uhr anberaumte Start verzögern wird. Der Grund: Ein Anwohner hat sein Auto auf der Rennstrecke geparkt - und dies trotz entsprechender Ankündigung des Radsportvereins (RSV) Edelweiß, der den Renntag veranstaltet. Die Verkehrspolizei kann die Strecke erst freigeben, nachdem ein Abschleppwagen den Pkw entfernt hat.

Inzwischen schickt Thomas Senski die Senioren und die Junioren noch einmal auf eine rund zwei Kilometer lange Strecke, damit sie sich erneut aufwärmen können. Die Bedingungen für das Rennen sind prima: Der Asphalt ist nach dem nächtlichen Regen inzwischen getrocknet, der morgendliche Nebel verflüchtigt sich allmählich und macht den Sonnenstrahlen Platz. Nach etwa 15 Minuten ist das Hindernis - sprich der Pkw - beiseite geschafft. Das Fahrzeug, das den Tross anführt, fährt los, die Radrenngruppe setzt sich in Bewegung, um nach einer zusätzlichen Kontrollrunde mit einem freien Start das erste Rennen des Tages zu beginnen.

In der Juniorenklasse sind vier Teilnehmer dabei, die unter den Farben des RSV Edelweiß starten. Für alle Athleten gilt es nun, die geraden Strecken mit Tempo, die Kurven dagegen ohne großen Tempoverlust zu bewältigen. Schon nach sechs Runden hat sich eine kleine Gruppe von vier Rennfahrern aus dem Mittelfeld an die Spitze gesetzt. Nach wenigen Sekunden folgt die große Gruppe, deren Verlauf sich beispielsweise in der Kurve beim Seeräuberkreisel in die Länge zieht. Bevor sich die Sportler wieder auf die geraden Abschnitte begeben, schauen sie geschwind nach hinten, um zu prüfen, ob sie die Konkurrenz auf Abstand halten können.

Die Kurven bergen Tücken, das jedenfalls erfährt schmerzhaft ein Athlet bei einem Sturz. Im Nu hat er bei der Rennleitung mit Hilfe seines Trainers das Hinterrad getauscht und setzt das Turnier mit einem aufgeschürften Knie wieder fort.

Am Ende der Radrennen haben rund 110 Sportler der verschiedenen Altersklassen in die Pedale getreten. Besonders stark vertreten sind die Jugendlichen.

Für die Zuschauer und Freunde des Radsports bleibt das letzte Rennen am Nachmittag mit mehr als 40 Lizenzfahrern aus dem gesamten südwestdeutschen Raum und Frankreich sowie mit 65 Kilometern Länge bei 50 Runden der Programmhöhepunkt.

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