Neuer Standort für Spielplatz im Gespräch
Rund um den Dorfbrunnen (Vordergrund) im Ortskern laufen derzeit die Umgestaltungsarbeiten. Foto: Reith
11.05.2018 - 00:00 Uhr
Von Sarah Reith

Baden-Baden - Zahlreiche Themen wurden am Dienstag bei dem Besuch von Oberbürgermeisterin Margret Mergen in Ebersteinburg angesprochen. Bei dem Rundgang durch den Ort und einem Workshop mit Bürgern gab es auch einige neue Entwicklungen und Vorschläge. Hier ein Überblick:

Ortsmitte: Die anwesenden Verwaltungsvertreter, Ortschafts- und Stadträte sowie Ebersteinburger Bürger nahmen die derzeit laufende Umgestaltung im Ortskern in Augenschein. OB Mergen begrüßte die "schöne Lösung", die gefunden worden sei, nachdem frühere, "hochtrabende Pläne" nicht realisierbar gewesen seien. Ende Juni sollen die neu gestaltete Grünfläche und der vergrößerte Hof vor der Feuerwehr fertig sein, sagte Rolf Basse vom Gartenamt. Er zeigte sich angetan von einem Vorschlag der Ortschaftsräte Martin Riedinger (FDP) und Katja Frank (Grüne), auf der Mauer zur Ebersteinburger Straße hin Blumenkästen anzubringen - als Ersatz für eine neben der Mauer vorgesehene Bepflanzung. So könnte eine optische Abgrenzung entstehen, die gleichzeitig zur Verschönerung beiträgt.

Schule: Im Hof hinter der Grundschule sollen Bänke aufgestellt werden, damit die Schüler sich in der Pause auch hinsetzen können. Das versprach Mergen auf Bitten von Schulleiterin Anne Brant Martorell. Außerdem sicherte sie zu, dass im Zuge der Umgestaltung der Ortsmitte auch ein nahe gelegenes Privatgrundstück gerodet und gepflügt wird, das der Besitzer für die Einrichtung eines Schulgartens zur Verfügung gestellt hat.

Spielplatz: Beim Kinderspielplatz an der Rosenstraße sprach der Vorsitzende des Fördervereins der Grundschule, Florian Setzler, unter anderem den Wunsch von Eltern an, ob man nicht für die Beschattung des Geländes noch etwas tun könne. Mergen betonte daraufhin, bevor man in den Spielplatz weiter investiere, müsse man erst einmal die Möglichkeit "zu Ende denken", ob er verlegt werden könne, etwa in die Nähe des Kur- und Gemeindezentrums, damit das Areal für Wohnbebauung frei werde. Widerspruch gegen diese Idee kam von Katja Frank (Grüne). Ortsvorsteher Josef Benz sagte, dass man sich darüber im Ortschaftsrat austauschen werde.

Brachflächen: Für das sogenannte Löwenstein-Gelände neben dem Alten- und Pflegeheim Maria Frieden erstellt die Stadtplanung ein erstes Konzept, das eventuell in einem Bebauungsplan münden könnte. Damit entspricht die Verwaltung einem Wunsch aus dem Ortschaftsrat, frühzeitig regelnd einzugreifen, damit nicht irgendwann ein Investor das Gelände erwerben und ungesteuert bebauen kann. Eine Idee des Ortschaftsrats für das auf der anderen Seite der Ebersteinburger Straße liegende Rotsohl-Gelände bezeichnete Mergen als schwierig umsetzbar: Um das für eine kurörtliche Nutzung vorgesehene Areal für Wohnbebauung zu nutzen, müsse man zuerst den Regionalverband überzeugen.

Nahverkehr: Während von den Bürgern unter anderem die schöne Lage Ebersteinburgs und die funktionierende Dorfgemeinschaft als positiv hervorgehoben wurde, gab es Kritik an der Busanbindung und -taktung sowie an den nur stündlich verkehrenden Nachttaxis. Der Vorschlag der OB, auch für Ebersteinburg ein "Mitfahrbänkchen" zu realisieren, sei höchstens eine Ergänzung, aber keine Lösung, hieß es vonseiten der Bürgerschaft.

Rad- und Fußwege: Hundekot auf Geh- und Spazierwegen wurde ebenfalls von Bürgern als Problem genannt. Es soll nun geprüft werden, wo Tüten-Spender zur Entsorgung von Hundehäufchen aufgestellt werden könnten. Den Wunsch nach einem gut befahrbaren Radweg in die Innenstadt will die Verwaltung noch einmal ans Forstamt weiter geben.

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