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Comedy, Zaubereien und Songs
Sven Röckel vom SCC bedankt sich bei Jorgos Katsaros, Thorsten Bär (verdeckt) und Helmut Sanftenschneider (von rechts) für ihre Darbietungen.  Foto: E-Kimmig
15.06.2018 - 00:00 Uhr
Baden-Baden (kim) - Eine bombastische Stimmung herrschte bei den rund 300 Besuchern im einmaligen Hauenebersteiner Comedy-Circus. Veranstalter war der Schunkenbacher Carneval Club (SCC), der die Chance nutzte, das Zirkuszelt, welches im Rahmen eines Schulprojektes in dieser Woche auf der Wiese zwischen Schule und Eberbachhalle aufgebaut ist, als außergewöhnliche Räumlichkeit für einen Comedy-Abend zu nutzen.

Für beste Stimmung mit viel Wortwitz, Songs und magischen Zaubereien sorgten drei Künstler sowie Elferrat Sven Röckel, der als Zirkusdirektor durch den Abend führte. Eröffnet wurde das witzig-spritzige Programm durch den Hamburger Comedian mit hessischen Wurzeln, Thorsten Bär. Der bekennende HSV-Fan bezog das Publikum in seine Wortwitze mit ein. Er plauderte lebhaft über die Menschen im "hohen Norden", die auf das Thema Fastnacht mit "muss das sein" reagieren. "Der Promi wohnt bei mir im Kopf", so der Stimmenimitator Bär, der Udo Lindenberg, Rainer Calmund, Jogi Löw ebenso parodierte wie Dieter Bohlen oder Mario Barth. Im zweiten Teil erzählte er aus dem Leben in seiner Familie. Sein Vater Schorsch sei ein "begnadeter Heimwerker", dessen zweiter Name "Bosch" sei. Bär plauderte über Erlebnisse im Baumarkt. Und meinte: "Thorsten, immer wenn du anpackst, isses so als würden zwei Leute loslassen", habe sein Vater seine handwerklichen Fähigkeiten eingeschätzt.

Vornehm, zurückhaltend, magisch und lustig präsentierte Jorgos Katsaros seine Show. Der Schwabe mit griechischen Wurzeln glänzte mit seinem trockenen Humor und seinen feinsinnigen Improvisationen, hatte er doch die eine oder andere Spielkarte im Ärmel. Bei verschiedenen Kartenmischmethoden durfte auch das Publikum mitmachen. Mit Hilfe von Telepathie erkannte er Spielkarten wieder, ließ einen Tisch schweben oder zauberte Olivenölflaschen auf den Tisch. In schwäbischer Sparsamkeit verteilte der Magier, vornehm im Frack gekleidet, Konfetti in der Manege.

Der Entertainer, Liedermacher, Kabarettist und Comedian Helmut Sanftenschneider sang nach Ohrwurmmelodien vom Leben auf Kreuzfahrtschiffen. Er besang die Essensschlacht am Büfett oder die Reservierung der Liegestühle. Nach dem Motto "Der gehört schon mir" würde jeder sein Revier markieren. Absoluter Hit sei: "Ich war noch niemals in New York - war immer zu jedem Essen hier an Bord."

Mit der Gitarre in der Hand, den Kastagnetten im Mund und dem Keyboard unter den Füßen bewies der Entertainer seine Geschicklichkeit. "Jeder Sommerhit habe die gleichen Bausteine", und so wurde aus dem letztjährigen Sommerhit "Despacito" "Esther friert so", eine Hommage an alle Frauen, die leicht frösteln. Mit dem eher nachdenklichen Song "Vergleichen ist vollkommen sinnlos - es gibt immer einen der besser ist als du" und dem Fazit, dass jeder gut ist, wie er ist, beendete er seinen Auftritt.

Mit riesigem Beifall bedankten sie die Zuschauer für diesen Comedy-Circus. Die Entertainer zogen durch die Manege und ließen sich gerne bejubeln.

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