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"Flöhe" und Schnäppchenjäger sind begeistert
25.06.2018 - 00:00 Uhr
Von Conny Hecker-Stock

Baden-Baden - Beinahe mit Pauken und Trompeten wurde der neue Flohmarkt auf dem Campusgelände der Europäischen Medien- und Eventakademie am Samstag von Händlern und Schnäppchenjägern in Besitz genommen. Bei so viel Zuspruch von allen Seiten ist es nur verwunderlich, dass dieses ideal gelegene Areal nicht schon früher ernsthaft in die engere Wahl kam.

Allgemein war nur große Erleichterung darüber zu hören, dem ungeliebten Bauhof als Ausweichquartier entronnen zu sein, der während der Baumaßnahmen am Leopoldsplatz als einzige Alternative zur Kaiserallee im Raum stand. Dabei liegen die Vorteile des Campus auf der Hand: eine perfekte Busanbindung durch die Linie 205, gut 200 Parkplätze für Händler und Besucher direkt vor der Nase, unangestrengte Erreichbarkeit für Fahrradfahrer, und die mit vielen Familien gesegnete Cité ist nur ein paar Schritte entfernt.

Und das Beste: Laut Organisator Klaus Scheppe kann die Händlerzahl locker verdoppelt werden, die zum Auftakt bei rund 70 "Flöhen" lag. Das gibt das Areal allemal her, auf dem ganz entspannt auf weiter Fläche von einer großen Besucherschar gebummelt, geguckt und gefeilscht werden konnte. Scheppe zeigte sich mit der Auftaktveranstaltung sehr zufrieden, selbst was das Niveau des Angebots anbelangte: "Es war kein Ramsch da."

Auch künftig werden sich die Händler auf dem Parkplatz sammeln, ab 6.30 Uhr heißt es dann in genau dieser Reihenfolge "ausladen, wegfahren, aufbauen". Nach vier Terminen in diesem Jahr stehen laut Scheppe für 2019 bereits sieben Termine fest. Er ist sicher, dass der Flohmarkt auf dem Euraka-Campus sich zum Erfolgsmodell mausert: "Es passt einfach alles."

Voller Begeisterung über den neuen Standort äußerten sich Christina Mössner und Michaela Schorpp aus der Cité, die mit ihren Kindern Charlotte, Cornelius und Roman die Möglichkeit nutzten, dass die Kleinen bis zum Alter von zwölf Jahren einfach eine Decke ausbreiten und dort ihre Spielsachen verkaufen dürfen. Das sei alles so umkompliziert, die Kinder könnten auf der Wiese auch prima spielen, zudem lief das "Geschäft" mehr als optimal, meinten sie vergnügt.

Maren Althoff, die unter vielem anderen einen zauberhaften Serviettenring mit beweglichen Libellenflügeln im Angebot hatte, empfand den Standort aus oben genanten Gründen als ideal und freute sich über die gute Klientel. Sie wunderte sich allerdings etwas über die in ihren Augen mangelhafte Werbung. Eine interessierte Käuferin an ihrem Stand bedauerte, der Termin sei eine Woche zu früh gelegt "da ist die Rente noch nicht da".

Die neunjährige Lena verkaufte zusammen mit der ganzen Familie ihr Spielzeug. Es war ihr erster Flohmarkt, sie selbst ist jedoch keine Schnäppchenjägerin, sie verkauft lieber und handelt auch gerne. Richard und Helga Boos sind bekennende "Flöhe", sie empfanden das Areal ebenfalls als ideal und für Händler völlig stressfrei - im Gegensatz zu dem "Käfig" auf dem Bauhof. Das Angebot der Kollegen biete "von allem etwas", für sie hat der neue Standort auf jeden Fall Zukunft. Auch die siebenjährige Lilli will in Begleitung ihrer Mama gerne wiederkommen.

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