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Rettungsaktion für die Steinkrebse im Haimbach
Rettungsaktion für die Steinkrebse im Haimbach
29.06.2018 - 00:00 Uhr
Baden-Baden (hez) - Auch in Baden-Baden wird um den Bestand der heimischen Steinkrebse gefürchtet. Darum mussten jetzt Maßnahmen ergriffen werden, über die in der vergangenen Sitzung des Forstausschusses informiert wurde.

Bedroht werden heimische Krebsarten zurzeit durch die Ausbreitung nordamerikanischer Flusskrebse, besonders des konkurrenzstarken Signalkrebses. Dieser überträgt auch die sogenannte Krebspest, die durch einen pilzähnlichen Erreger verursacht wird, der für heimische Arten absolut tödlich ist. Deshalb gibt es auch ein Modellprojekt in den Regierungspräsidien Karlsruhe und Freiburg, das die Installierung von Krebssperren zum Schutz der heimischen Tiere vorsieht.

In Baden-Baden gibt es noch einen Bestand an heimischen Steinkrebsen von rund 130 Tieren im Haimbach (Lichtental), an die allerdings die Signalkrebse schon bedrohlich nahe herangerückt sind. So war das Aussterben der Steinkrebs-Population im Haimbach nur noch eine Frage der Zeit - ihr drohte die komplette Auslöschung.

Daher wurde vom Forstamt eine Rettungsaktion gestartet. Ein bereits bestehender Absturz im Bachlauf, der sich oberhalb der Ausbreitungsfront der gefährlichen Signalkrebse befindet, wurde so modifiziert, dass ein Eindringen der Signalkrebse in den Steinkrebsstand dauerhaft verhindert werden soll. Man hat den Absturz nämlich mit glatten Blechen ausgekleidet und ist überzeugt, dass auf diese Weise ein weiteres Aufwärtswandern der Signalkrebse unmöglich gemacht wird.

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