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Mehr Schutz fürs Stadtbild geplant
Der Schutzbereich für das Baden-Badener Stadtbild soll nun noch weiter vergrößert werden. Foto: Walter
03.07.2018 - 00:00 Uhr
Baden-Baden (hez) - Der Geltungsbereich der Baden-Badener Gesamtanlagenschutzsatzung zur Erhaltung des Stadtbildes soll deutlich ausgeweitet werden und sich künftig auch auf die historischen Villengebiete erstrecken. Damit wird sich der Bauausschuss des Gemeinderats in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 12. Juli, um 17Uhr im Ratssaal beschäftigen.

Ein Hauptgrund für die geplante Ausweitung ist die Bewerbung Baden-Badens als Unesco-Welterbe, denn momentan umfasst die Satzung zum Schutz des Stadtbildes nur etwa 51 Prozent der Fläche der nominierten Welterbestätte. Aber gerade im Hinblick auf die Bewerbung hält man im Rathaus auch einen nachhaltigen Schutz für die historischen Villengebiete für unbedingt erforderlich.

Der Wert des heutigen Stadtbilds, so heißt es in der Sitzungsvorlage der Verwaltung, "liegt in seiner Geschlossenheit und seinem baulichen Gesamteindruck von hoher Qualität und Wertschätzung für die historische Bausubstanz". Dazu zählten nicht nur Einzelbauvorhaben, sondern auch Dinge wie Platzanlagen, Straßengestaltungen, Werbe- und Verkehrsanlagen, Mauern und Parkanlagen. An der Erhaltung dieses Erscheinungsbildes der Gesamtanlage bestehe großes öffentliches Interesse. Es wirke als Standortfaktor und Touristenmagnet. Durch die Satzung werde es vor rechtswidrigen Änderungen geschützt.

Bereits bei der Einführung der Baden-Badener Gesamtanlagenschutzsatzung im Jahr 2007 war über eine Einbindung der Villengebiete in stadtbildprägenden Hanglagen diskutiert worden. Damals hatte der Gemeinderat aber noch davon abgesehen, denn man wollte erst Erfahrungen mit der neuen Satzung und dem zunächst auf 120 Hektar beschränkten Geltungsbereich sammeln. Heute stellt die Verwaltung fest, dass sich die Satzung bewährt habe, denn auf diese Weise könnten an Vorhaben höhere Anforderungen gestellt werden als dies mit dem normalen bau- und planungsrechtlichen Instrumentarium möglich wäre.

Mit der Ausweitung des Geltungsbereichs auf die Fläche der Welterbestätte will die Verwaltung unterstreichen, dass die Stadt Baden-Baden "größten Wert auf die Erhaltung und Sicherung des historisch schützenswerten Stadtbildes legt". Allerdings sei dies keine zwingende Voraussetzung für den Antrag auf Aufnahme in die Unesco-Welterbeliste.

Zur Erweiterung des Geltungsbereichs der Gesamtanlagensatzung soll eine Bürgerinformationsveranstaltung stattfinden.

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