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"Im Fluss" mit dem "Partner für Balance"
Eckhard Sültemeyer in der Oos: Beim Steinstapeln erlebt er magische Momente. Foto: Holzmann
11.07.2018 - 00:00 Uhr
Von Harald Holzmann

Baden-Baden - Im Flow sein, Balance fühlen, magische Momente erleben, und das auch noch in einem erfrischenden, wunderschönen Umfeld: Das können vier BT-Leser am Donnerstag, 2.August, im Rahmen der Aktion "BT öffnet Türen" erleben. Dann gibt Eckhard Sültemeyer eine Einführung in die Steinbalance - in der Oos mitten in der Lichtentaler Allee.

"Partner für Balance" nennt sich Sültemeyer - und damit meint der 76-jährige Coach, Management- und Teamberater weit mehr als die bloße Kunst, mit viel Fingerspitzengefühl große und kleine Kieselsteine in Bach- und Flussbetten zu stapeln und auf diese Weise unübersehbare, jedoch vergängliche Kunstwerke zu schaffen. Dem Karlsruher geht es bei seiner Tätigkeit, die ihn regelmäßig auch nach Baden-Baden an die Oos führt, um den Vorgang des Balancierens an sich und um die Erlebnisse und Empfindungen, die man dabei haben kann. Es seien "Erfolgsgefühle", die sich einstellten, wenn waghalsiges Stapeln gelinge. "Man erlebt einen magischen Moment, wenn der Stein stehenbleibt", sagt er mit glänzenden Augen. Es stelle sich ein Flow-Erlebnis ein - man sei "im Fluss, im wahrsten Sinne des Wortes".

Die äußere Balance der Steine führe dann auch ganz schnell zu der Frage, wie es um die eigene innere Balance bestellt sei. Seine Tätigkeit sieht er deshalb als Bild für die Lebensbalance - "und darüber komme ich mit den Leuten ins Gespräch", sagt Sültemeyer. Er habe auf diese Weise schon so manche Lebensgeschichte erzählt bekommen, auch von zufällig vorbeikommenden Menschen, die den Mann im Wasser bei seiner Arbeit beobachtet haben.

Vor dem BT-Gespräch hat der Balance-Experte auch in der Lichtentaler Allee schon solche Erlebnisse gehabt. In 90 Minuten hat er in der Oos 16 Steinfiguren gestapelt. Fast alle Spaziergänger oben auf dem Uferweg in der Allee sind stehengeblieben, viele haben fotografiert, kamen ins Gespräch miteinander, und manche sprachen den Steinestapler auch direkt an. Und schon hatte Sültemeyer erreicht, was er wollte: "Es entsteht eine Wechselbeziehung zwischen dem Fluss, dem Stein und den Menschen", sagt er.

Auch Kinder und Jugendliche hätten Freude am Tun im Fluss, erzählt der Coach. Es gehe ihm ganz nebenbei auch darum, die Menschen an und in den Fluss zu bekommen. "Was man schätzt, das schützt man auch", bringt Sültemeyer den Umweltschutz-Aspekt seiner Tätigkeit auf den Punkt. Zudem sei die Steinbalance auch "Land-Art", ein respektvolles Gestalten der Landschaft. Freilich auf Zeit, denn beim nächsten Hochwasser oder Sturm fallen die Steintürme wieder um - und das Material liegt bereit für die nächste Stapel-Aktion.

Die Idee der Steinbalance hat Sültemeyer, der seit 1978 als Kommunikationstrainer Firmen und Einzelpersonen berät, vor etwa 20 Jahren am Bodensee kennengelernt - und seither lässt sie ihn nicht mehr los. "Das hat mich fasziniert", sagt er , "und ich habe das Thema in meine Seminare und Coachtätigkeit eingebaut und gespürt: Das fasziniert die Menschen und lässt sie über ihre eigene Balance nachdenken." Der Steinturm stehe als Bild dafür, die eigene Wirbelsäule aufzurichten, standhaft zu sein, sich Herausforderungen zu stellen.

Wer nun Lust bekommen hat auf eine Einführung in die Steinbalance, der sollte sich bewerben. Vier BT-Leser können am 2. August exklusiv einen Kurs mit Sültemeyer in der Lichtentaler Allee erleben. Wer mitmachen möchte, sollte es sich zutrauen, in Gummistiefeln durch die Oos zu waten, und am späten Nachmittag zwei Stunden Zeit haben. Der Termin findet allerdings nur bei warmem, trockenem Wetter statt. Wenn es regnet oder die Oos Hochwasser führt, ist Steinbalance nicht möglich. Dann gibt es einen Ausweichtermin Ende August.

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