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Asphaltband wächst um 1,7 Kilometer
31.07.2018 - 00:00 Uhr
Von Sarah Reith

Baden-Baden - Radfahrer und Fußgänger müssen sich in den nächsten Wochen auf eine Umleitung einstellen: Der größte Abschnitt der auf mehrere Jahre angelegten Asphaltierung der Grünen Einfahrt steht an. Gestern wurde die Baustelle eingerichtet.

1,7 Kilometer der wichtigen Fuß- und Radwegeverbindung zwischen dem Westen der Stadt und dem Zentrum sollen bis zum Ende der Sommerferien eine hellbeige Asphaltoberfläche bekommen, erläuterte Markus Brunsing, technischer Leiter des städtischen Fachgebietes Park und Garten. Dabei handelt es sich um den Abschnitt parallel zur B500 zwischen der Schwarzwaldstraße in Höhe der sogenannten Schneckennudel-Brücke und dem Tausendfüßler. Die Umleitung erfolgt während der Bauarbeiten über die Schwarzwaldstraße.

Das Thema stehe schon lange auf der Agenda, erinnerte Oberbürgermeisterin Margret Mergen: Eine Verbesserung des Wegebelags sei in der strategischen Stadtentwicklungsplanung Baden-Baden 2020 als Ziel festgeschrieben worden. Vor drei Jahren habe man schließlich mit dem ersten Abschnitt der Asphaltierung begonnen. Bis dahin war der Weg durchgehend mit einer wassergebundenen Oberfläche mit einer Splitt-Deckschicht ausgestaltet gewesen. Durch den neuen Belag werde der Weg für Radfahrer noch attraktiver, betonte Mergen: "Man ist wesentlich bequemer unterwegs."

Die vom ADFC geforderte Umgestaltung der Strecke als Radschnellweg ist allerdings nicht geplant, wurde gestern vonseiten der Verwaltung noch einmal betont. Dafür seien ein getrennter Fuß- und Radweg erforderlich, was eine Gesamtbreite von sieben Metern notwendig machen würde, erinnerte Mergen. Um das zu ermöglichen, müssten zahlreiche Bäume rechts und links des Weges gefällt werden, deshalb habe man sich dagegen entschieden.

Der neue Weg wird überall eine Breite von 3,10 Metern haben, erläuterte Brunsing. Der in den nächsten Wochen anstehende Abschnitt soll insgesamt rund 530000 Euro kosten. Die Stadt muss aber nicht die gesamte Summe schultern: Für den Abschnitt fließen 150000 Euro Fördergeld, weil der Weg als Bestandteil des Radwegenetzes Baden-Württemberg anerkannt wurde.

Die Sommermonate seien die beste Zeit für solche Arbeiten, erläuterte Michael Schiem, Verwaltungsleiter des Fachgebiets Park und Garten, die Terminwahl. Im Winter bestehe die Gefahr, dass es zum Asphaltieren zu kalt werde, während auch große Hitze keine negativen Auswirkungen auf den Belag habe.

2019 soll dann noch die kleine Lücke zwischen der Brücke am Aumattstadion (bis dahin ist der Asphalt von der Innenstadt aus gesehen schon eingebaut) und dem diesjährigen Abschnitt geschlossen werden: Hier will man abwarten, bis die Erschließungsarbeiten für das Bauvorhaben "Wohnen am Ooswinkel" abgeschlossen sind. Zudem wird 2019 der letzte Bereich zwischen Tausendfüßler und Bahnhof asphaltiert: Dafür soll der Weg, der bisher an der Blutbrücke endet, bis zum Pendlerparkplatz verlängert werden.

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