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Theaterfundus: Ein Paradies für Schuh-Fans
08.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Henning Zorn

Baden-Baden - Die Umwandlung der ehemaligen Logistikhalle der Firma Juvena beim Ooser Bahnhof in ein Bus-Depot der Stadtwerke sowie in ein Probebühnenareal mit Kostümfundus für das Theater schreitet mit Volldampf voran. Das Gebäude hat sich mittlerweile als ideal geeignet für die neuen Zwecke erwiesen, für das Theater steht schon fast alles bereit.

Für Frauen, die sich hin und wieder einmal ganz gerne ein oder vielleicht auch mehrere Paar Schuhe kaufen, wäre ein Blick in die neuen Lagerräume des Theaters im früheren Juvenagebäude sicherlich sehr aufregend und fast schon eine Art Paradies. Dort sieht man in Regalen schier unendliche Mengen an Damenschuhen. Dies ist aber noch längst nicht alles. Da stehen Kartons mit Militärhelmen oder mit der Aufschrift "Zipfelmützen/Schlafmützen". Auch Schaufensterpuppen, prachtvolle Spiegel und Sofas haben hier ein neues Zuhause gefunden.

Dies alles gehört zum Fundus des Baden-Badener Theaters, der nun in der neuen Theater-Dependance untergebracht wird. Hinzu kommen aber noch die Schneiderei, Büro-, Sozial- und Sanitärräume sowie - und dies dürfte für die Schauspieler von größter Bedeutung sein - die drei neuen, ganz in schwarz gehaltenen Probebühnen.

Im Rahmen der gestrigen Presserundfahrt der Verwaltung zu verschiedenen aktuellen Baumaßnahmen der Stadt betonte Björn Käckell vom Fachgebiet Gebäudemanagement, dass die alte Immobilie überaus geeignet sei, um für die neuen Zwecke umgebaut zu werden. Man habe auch kaum in den Bestand des Gebäudes eingreifen müssen. Die Zusammenführung der Probebühnen und der Schneiderei bringe deutliche Vorteile im täglichen Arbeitsablauf, da die Anproben während der eigentlichen Probezeiten erfolgen können und Wegezeiten künftig entfallen.

Die Fertigstellung der Theaterräume im Obergeschoss ist noch in diesem Monat vorgesehen, im September nach den Ferien kann also die Mannschaft des Theaters davon Besitz ergreifen.

Busdepot erfordert Schallschutz

Nicht ganz so schnell voran geht es ein Stockwerk weiter unten. Dort, im Erdgeschoss, entsteht ein Busdepot der Stadtwerke. Dabei waren in den vergangenen Monaten gleich in mehreren Bereichen aufwendigere Baumaßnahmen erforderlich. So musste eine neue Bodenbeschichtung aufgebracht werden, um hier ein gewisses Gefälle zu schaffen, das zur Ableitung des von den Bussen bei Regenwetter hereingebrachten Wassers benötigt wird. Auch eine leistungsstarke Lüftungsanlage musste eingebaut werden.

Stadtwerke-Chef Helmut Oehler wies außerdem darauf hin, dass eine aufwendige Deckenkonstruktion erforderlich war, um für einen wirksamen Schallschutz für die Theaterräume über dem Depot sorgen zu können.

Voraussichtlich zum Fahrplanwechsel im Dezember soll das Depot in Betrieb genommen werden. Geplant ist hier die Unterbringung von zwölf Bussen im Normalbetrieb, maximal ist an dieser Stelle Platz für 18 Fahrzeuge der Verkehrsbetriebe.

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