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"Musik für alle" mit der Philharmonie
13.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Renate Dülk

Baden-Baden - In der neuen Spielzeit der Baden-Badener Philharmonie wird es wieder einen "Artist in Residence" geben: Der preisgekrönte Timothy Ridout, für Chefdirigent Pavel Baleff einer der besten jungen Bratscher Englands, wird in drei Abo-Sinfoniekonzerten des Klangkörpers als Solist zu hören sein. Außerdem kündigt Baleff einen "kleinen, aber künstlerisch bedeutsamen" Haydn-Zyklus an, die Reihe "Berühmte Konzertmeister als Solisten" wird mit Albena Danailova von den Wiener Philharmonikern fortgesetzt. Zwei Abo-Sinfoniekonzerte werden durch die Kombination von Sinfonien von Johannes Brahms und Robert Schumann geprägt sein.

Damit setzt die Philharmonie in der neuen Spielzeit, die mit einem Auftritt beim Grand-Prix-Ball am 1. September startet, einen Konzertzyklus fort, der in der vergangenen Spielzeit laut Baleff "ein Riesenerfolg" war. Schon die Proben für diese Konzerte waren ein Genuss: "Bei Register- und Gruppenproben erarbeiteten wir die Sinfonien bis ins letzte Detail", erklärt der Chefdirigent im BT-Gespräch im Rückblick auf die Spielzeit 2017/2018, in der die Abendkonzerte fast immer ausverkauft waren und auch die Freiluftkonzerte auf große Resonanz stießen. Baleff ergänzt: "Die Musik von Brahms und Schumann ist unsere Visitenkarte - auch in Zukunft. Auch bei Gastspielen außerhalb von Baden-Baden werden wir mit ihr für Glanzmomente sorgen." Doch zunächst wird das Baden-Badener Publikum in ihren Genuss kommen: Im ersten Abo-Konzert am 21. September erklingen die dritten Sinfonien von Schumann und Brahms, im siebten Abo-Konzert am 12. April 2019 die vierten Sinfonien der beiden Komponisten.

"Trotz junger Jahre, er wurde 1995 geboren, strahlt er schon alle Merkmale einer starken Musikerpersönlichkeit aus", schwärmt Baleff von dem musikalischen Können Timothy Ridouts. Baleff weiß, wovon er spricht, hinterließ der englische Bratscher doch zweimal bereits bei den Internationalen Meisterkursen der Carl-Flesch-Akademie seine Visitenkarte. Nun also wird er auf großer Bühne im Rampenlicht stehen: im dritten Abo-Konzert am 2. November unter anderem in Hector Berlioz' "Harold in Italien", im fünften Abo-Konzert am 25. Januar 2019 in Bartoks Konzert für Viola und im achten Abo-Konzert am 3. Mai 2019 in William Waltons Konzert für Viola. "Nach seinen Auftritten bei uns wird er beim Tonhallenorchester in Zürich zu Gast sein", sagt Baleff.

Die Geigerin Albena Danailova, die als erste Frau Konzertmeisterin der Wiener Philharmoniker wurde, kennt Baleff bereits seit dem Studium in Bulgarien, bisher hat er jedoch noch nie mit ihr als Solistin gearbeitet. Das wird sich im zweiten Abo-Konzert am 12. Oktober ändern: Dann spielt die Konzertmeisterin Alexander Glasunows Violinkonzert mit der Philharmonie. Auf dieses Konzert freut sich der Chefdirigent auch aus einem weiteren Grund: Mit Joseph Haydns sechster Sinfonie "Le matin" startet ein Zyklus mit frühen Haydn-Sinfonien; die siebte Sinfonie "Le midi" wird im dritten Abo-Konzert im November folgen, die achte Sinfonie "Le soir" im sechsten Abo-Konzert am 15. März 2019. Ein weiterer wichtiger Solist ist für Baleff der Kontrabassist Janne Saksala, den das hiesige Publikum als Professor der Flesch-Akademie bereits bestens kennt: Am 15. März 2019 wird er Bottesinis Konzert für Kontrabass spielen.

Neben Baleff werden in den Abo-Sinfoniekonzerten drei Gastdirigenten am Pult der Philharmonie stehen - alle eingeladen auf ausdrücklichem Wunsch der Musiker: Colin Metters, ein renommierter Musikerzieher aus England, den die Philharmonie-Musiker durch einen Dirigier-Meisterkurs kennenlernten, am 23. November, Daniele Squeo, Kapellmeister am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am 25. Januar 2019 und der Finne Marcus Lehtinen, mit dem der Klangkörper bereits mehrfach bei Ballettgalas im Festspielhaus zusammengearbeitet hat, am 3. Mai 2019.

Auf zwei Sonderkonzerte der nächsten Spielzeit weist der Chefdirigent besonders hin: das Weihnachtskonzert mit eigenen Solisten (Yasushi Ideue, Violine, Ana Isabel Zambrano, Viola) am 25. Dezember und das Osterkonzert mit dem Klarinettisten Sebastian Manz, ehemaliger "Artist in Residence" des Orchesters, am 20. April 2019. "Im Osterkonzert wagen wir uns an die etwas kleiner besetzte zweite Bruckner-Sinfonie, die wir stemmen können", verrät Baleff.

Ein weiterer Höhepunkt der Saison 2018/2019 wird das Projekt der Philharmonischen Jugendakademie sein: Mit Chören der Stadt werden die jungen Musiker gemeinsam mit der Philharmonie unter der Leitung von Uwe Serr am 2. Juni 2019 im Festspielhaus Carl Orffs "Carmina Burana" aufführen, die Schirmherrschaft über dieses Konzert hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann übernommen. Mit den Gummibärchenkonzerten für die kleinen Musikfreunde, der Zusammenarbeit mit der Kinder-Musik-Welt Toccarion bei Schülerprojekten, den Nachmittags-, Freiluft- und Benefizkonzerten, den Auftritten mit Chören der Region sowie dem Konzertangebot für Menschen mit Handicap präsentiert die Philharmonie "Musik für alle", betont der Chefdirigent. Weitere Infos finden sich im Internet.

www.philharmonie.baden-baden.de

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