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Cineplex reagiert auf Besucherrückgang
Matthias Schweikart und Mirko Heck haben im Foyer des Cineplex das Spiel 'Hologate' aufbauen lassen. Foto: Reith
31.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Sarah Reith

Baden-Baden - Ein sehr langer, äußerst sonniger Sommer und dann auch noch Fußball-WM: Für die Kinos in Deutschland war 2018 bislang ein schwieriges Jahr, wie Matthias Schweikart gestern in einem Pressegespräch berichtete. Dabei lief es in Schweikarts Cineplex-Kino an der Baden-Badener Stadteinfahrt noch verhältnismäßig gut: Er musste nach aktuellen Zahlen ein Minus von 10 Prozent im Vergleich zu 2017 verschmerzen.

Im Bundesdurchschnitt haben die Kinos ein sehr viel höheres Minus eingefahren, betonte Kinobetreiber Schweikart: 21Prozent weniger Besucher als im vergangenen Jahr hätten bislang in die deutschen Kinosäle gefunden. Dabei sei es schon 2017 nicht so gut wie in den Vorjahren gelaufen. Ins Baden-Badener Cineplex kamen im vergangenen Jahr laut Theaterleiter Mirko Heck etwa 287000 Besucher, während man 2016 und 2015 bei etwas mehr als 300000 Besuchern gelegen hatte.

Im laufenden Jahr waren trotz der schwächeren Sommermonate immerhin auch schon 180000 Menschen in dem Kino am Europakreisel. Um bis Jahresende zumindest wieder nah an die 300000-Besucher-Marke zu kommen, setzen Schweikart und Heck nun auf das vielversprechende Filmangebot in den nächsten Monaten, bei dem beispielsweise die Fortsetzung des Pixar-Animationsfilms "Die Unglaublichen" ein Kassenschlager werden könnte. Aber nicht nur mit einem weiterhin breiten und bunt gefächerten Filmprogramm für alle Altersgruppen wollen sie die Besucher ins Kino locken: Sie haben auch als eines der ersten Kinos in Baden-Württemberg ein neuartiges Angebot eingerichtet.

Im Foyer des Kinos können nun bis zu vier Personen gleichzeitig an einem "Virtual-Reality-Spiel" namens "Hologate" teilnehmen. Die Spieler tragen dabei Brillen, durch die sie sich in eine virtuelle Realität versetzt fühlen. In dieser können sie sich je nach Spiel eine Schneeballschlacht liefern oder eine futuristische Kampfszene absolvieren und Roboter abschießen. Die Spiele dauern jeweils acht Minuten, die Teilnahme kostet fünf Euro pro Person in Verbindung mit einer Kinokarte oder sechs Euro, wenn man nur spielen möchte und nicht zusätzlich noch eine Kinokarte kauft. Weitere Spiele mit anderen Szenerien sollen dazukommen. Etwa sei es denkbar, eine Filmszene aus einem Action-Film selbst nachzuspielen, hieß es gestern.

Ziel sei es, insbesondere Jugendlichen einen Anreiz zu bieten, ins Kino zu kommen, erläuterte Schweikart. Denn während das ältere Publikum dem Kino treu bleibe, habe man bei der Jugend ein "echtes Problem": Diese komme viel seltener als früher. Die Branche befinde sich vor diesem Hintergrund im Umbruch, erläuterte Schweikart. So gebe es beispielsweise Überlegungen, wie man die virtuelle Realität über entsprechende Brillen in den Kinosaal holen könne. Auch einzelne, besonders gekennzeichnete Vorführungen, in denen man die Handynutzung erlaube, seien denkbar: Jugendliche wollten heute oft nicht mehr für 90 Minuten auf ihr Telefon verzichten.

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