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Bewohner und Betriebe im Blick
Die Sanierung, die hier beginnt, erstreckt sich im ersten Abschnitt über rund 200 Meter bis zur Häfnergasse.  Foto: Ernst
12.09.2018 - 00:00 Uhr
Von Nina Ernst

Baden-Baden - Wie erwartet hat es am Montag in der Rebland-Ortschaftsratssitzung Diskussionen zur Sanierung der Steinbacher Yburgstraße gegeben. An deren Ende stimmten die Räte der geplanten Sanierung mehrheitlich zu. Dass das Thema bewegt, zeigte auch die Anwesenheit zahlreicher Anwohner - nicht nur der Yburgstraße, sondern auch der Umleitungsstrecken.

Wie berichtet, soll die Yburgstraße in Steinbach, die Hauptdurchfahrtsstraße, in drei Abschnitten saniert werden. Für den ersten Bauabschnitt (BA I) von Haus Nummer 67 bis zur Häfnergasse soll laut des beauftragten Bauingenieurs Klemens Mercsanits am 25. März 2019 Baubeginn und am 27.März 2020 Bauende sein. Darauf sollen BA II, von der Häfnergasse bis zu An der Stadtmauer, in den Jahren 2020/21 und BA III, von An der Stadtmauer bis zur Steinbacher Straße (2021/22), folgen. Dafür muss die Yburgstraße an den jeweiligen Bauabschnitten für den Durchgangsverkehr voll gesperrt werden.

Stadtrat Martin Ziegler von den Freien Wählern fand das nicht akzeptabel und forderte: "Es muss schneller gehen." Doch Mercsanits konnte ihn nicht zufriedenstellen. Er versprach jedoch, dass man mit den Erfahrungen des BA I versuchen werde, die Dauer der anderen Abschnitte zu kürzen. Er erläuterte, dass Arbeiten zu erledigen seien, die höchstens zwei Kolonnen mit je rund vier Mann verrichteten - und keine 20 Arbeiter im Einsatz seien. Denn zusätzlich zur Erneuerung der Fahrbahndecke werden Bachmauer und Geländer saniert, neue Beleuchtungskabel, Leerrohre für IT-Kabel sowie Stromkabel gelegt. Hausanschlussleitungen für Schmutz- und Mischwasser und Regenwasserhauptleitungen werden ausgewechselt und zwischen den Gebäuden Haus Nummer 33 bis 39 und von 45 bis 67 wird ein Gehweg hergestellt. Auch eine von Barbara Nießen (Grüne) erfragte halbseitige Sperrung ist laut Mercsanits aufgrund der geringen Fahrbahnbreite nicht möglich - zumal ein Notgehweg eingerichtet werde, damit Fußgänger die Baustelle passieren können. Die Kosten den ersten Bauabschnitt betreffend belaufen sich laut dem Bauingenieur auf rund 1,14 Millionen Euro.

Einig war sich das Gremium, dass die Maßnahmen notwenig sind. Doch auch Harry Hasel (Freie Wähler) bereitete die Dauer Bauchweh. Er forderte, ein "Baustellenteam" einzurichten, das sich während der Bauphase um die Belange der Bewohner der Yburgstraße und der Umleitungsstrecken kümmert, so dass Probleme "kanalisiert werden können".

Mercsanits führte auf Nachfrage aus, dass die Winterseite der Yburgstraße in beiden Richtungen befahrbar sein werde, nur in den ausgewiesenen Parkflächen geparkt werden dürfe und die Straße nicht als Schleichweg Richtung Neuweier gelte. Zudem müsse die Feuerwehr die Strecke als Zu- und Abfahrt benutzen können. Für die Betriebe auf der Winterseite, die vom "Kommen und Gehen ihrer Kunden" lebten, machte Friedrich Seebacher (CDU) den Vorschlag, zusätzliche Parkplätze in der dann nicht stark befahrenen Yburgstraße einzurichten.

Klaus Vollmer (FDP) forderte Absprachen der Baufirmen mit den ansässigen Gewerbebetrieben. Denn: "Es besteht die Gefahr, dass man in drei Jahren dort keine Betriebe mehr findet." Klaus Bloedt-Werner (CDU) hielt es für selbstverständlich, dass mit den Betroffenen im Gespräch Lösungen gefunden werden müssen. Ortsvorsteher Ulrich Hildner sagte, man sei weiter für Alternativen zur geplanten Umleitung offen. Momentan ist vorgesehen, den Verkehr von Neuweier kommend über Buchgasse/Umweger Straße bis zur Klosterbergstraße, weiter über die Mührichstraße/Steinbacher Straße bis zum Postplatz zu leiten. Betroffen sind die Busse 216, 261 und 262. Die Haltestelle am Postplatz wird in die Grabenstraße verlegt, die an der Sportschule entfällt.

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