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Wie im Flugzeugcockpit - nur interessanter
15.09.2018 - 00:00 Uhr
Von Sarah Reith

Baden-Baden - So stellt man sich vielleicht ein Raumschiff vor oder ein riesiges Flugzeugcockpit: Die Technik in einem Übertragungs-Wagen (Ü-Wagen), mit schier unendlich vielen Knöpfen, Schaltern, Hebeln und Bildschirmen, könnte komplexer kaum sein - und ist vermutlich noch viel interessanter als ein Cockpit. Zehn BT-Leser durften gestern einen exklusiven Blick in den zentralen Ü-Wagen des SWR3-New-Pop-Festivals werfen.

Zwischen Theater und Kurhauskolonnaden steht das große weiße Gefährt, in dem während des Festivals die Fäden zusammenlaufen. Es ist der größte von insgesamt drei Fernseh-Ü-Wagen, die beim Festival im Einsatz sind. Drinnen haben 21Menschen ihren Arbeitsplatz. Auch wenn nicht alle gleichzeitig im Einsatz sind, kann es ganz schön eng zugehen, verriet Matthias Eberhardt den BT-Lesern. Er ist der technische Leiter für die Außenübertragung beim SWR und kennt in dem Wagen, den er selbst geplant hat, jedes Detail.

Ein solches Fahrzeug, das in der Anschaffung zwischen fünf und zehn Millionen Euro kostet, ist mit der kompletten Technik eines Rundfunk- oder Fernsehstudios ausgestattet und wird meist für Liveübertragungen genutzt. So war einer der Wagen, die nun neben den Kurhauskolonnaden stehen, in Russland, um die Spiele der deutschen Fußballnationalmannschaft zu übertragen.

Beim New-Pop-Festival sind die verschiedenen Ü-Wagen für unterschiedliche Veranstaltungsorte zuständig. Im zentralen Wagen laufen nicht nur alle Signale zusammen, sondern dort sitzt zum Beispiel auch der Regisseur für die Konzerte im Theater und gibt vor, welche Einstellungen die im Theater platzierten Kameras aufnehmen sollen. Über ein Headset kann er auch während der Konzerte stets mit allen Kameraleuten sprechen, berichtete Eberhardt. Auf einer Wand voller Bildschirme lassen sich zeitgleich bis zu 54Bilder darstellen, die auch von andern Arbeitsplätzen zu sehen sind. Deshalb herrscht im Wagen auch Dämmerlicht: So kann man die Bilder besser erkennen.

Die Gewinner der Aktion "BT öffnet Türen" erwarteten aber noch weitere Höhepunkte. So beantwortete Produktionsleiter Thorsten Hubrich unzählige Fragen und Festival-Chef Gregor Friedel berichtete unter anderem von den Planungen fürs kommende Jahr, wenn das Festival zum 25. Mal stattfindet. Als krönender Abschluss führte Oliver Cattarius, der sogenannte Venue Manager im Kurhaus, die Gruppe direkt auf die Bühne des Bénazetsaals, wo gerade der Soundcheck fürs erste Konzert abgeschlossen war. Statt der Musiker durften nun die BT-Leser vor ungewöhnlicher Kulisse fürs Erinnerungsfoto posieren - und sich mal selbst ein wenig wie ein Popstar fühlen.

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