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Ernst: "Die App heißt und ist Sinzheim"
23.11.2018 - 00:00 Uhr
Von Christa Hoffmann

Sinzheim - Ganz nah am Bürger will die Gemeinde Sinzheim mit ihrer neuen App sein, die in der jüngsten Gemeinderatssitzung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist. Bürgermeister Erik Ernst freut sich, dass damit "neue Wege der Kommunikation" eröffnet werden. "Die App heißt und ist Sinzheim", sagte er am Mittwochabend in einem Pressegespräch.

Neben der Homepage und der Facebook-Fanseite der Gemeinde Sinzheim sei die App ein weiterer Baustein hierfür, erklärte er. Und dieser biete zudem die Chance, neue Gruppen zu erreichen. Der Blick des Bürgermeisters richtete sich dabei auch besonders auf die Jugend.

Die Anwendungssoftware (Application software, abgekürzt App) für mobile Geräte wie beispielsweise Handys und Tablets verspricht zeitnah aktuelle und zielgerichtete Informationen zu Themenbereichen wie Gemeinde aktuell, Einkaufen und Handel, Service und Einrichtungen sowie Vereine. Ergänzt werden diese laut Gemeinde durch die Darstellung von Karten mit standortbezogenen Infos. Auch ein virtueller Sinzheim-Guide gehört dazu. Nun sei es interessant zu sehen, welche einzelnen Module besonders gut ankommen, so Ernst. Man wolle alle gesellschaftlichen Gruppen in den Prozess mit einbinden und die App gemeinsam weiterentwickeln. Denn diese sei "kein Produkt von der Stange", sondern ein Prototyp, dessen Funktionen in Zukunft ergänzt und den Wünschen der Nutzer angepasst werden sollen, verdeutlichte das Gemeindeoberhaupt. Die momentan verwendeten Daten müssten allerdings aktualisiert werden, berichtete er weiter. Für die App habe man die vorhandenen von der Homepage der Gemeinde kopiert und dabei festgestellt, dass so manche veraltet seien.

Mit der App entgehe einem mit der sogenannten Push-Funktion keine aktuelle Nachricht, versprach Christina Braun von der Stabsstelle des Bürgermeisters. Diese Meldungen erschienen auch im Ruhezustand des Geräts und man könne sie lesen, ohne die App hierfür öffnen zu müssen. Und in Form einer Bürgermeldung, der erste interaktive Baustein, könnten die Sinzheimer direkt Informationen über Schäden, Verbesserungsmöglichkeiten oder sonstige Anliegen an die Verwaltung übermitteln - auch mit einem Foto. Hierzu muss man sich mit seinem Namen und einer E-Mail-Adresse anmelden. Weitere interaktive Möglichkeiten über "Gemeinde aktuell" hinaus wie Bürgermeinungen oder Umfragen zu bestimmten Themen könne man sich überlegen, so der Bürgermeister. Es sei aber auch ein Modul "Vereine aktuell" einer Überlegung wert.

Im Vorfeld war die App - abgesehen vom Gemeinderat - den Vereinsvertretern und den Mitgliedern der Gemeinschaft der Sinzheimer Fachgeschäfte (Gefa) vorgestellt worden. Beide Gruppen hätten großes Interesse an diesem neuen Kommunikationsmittel bekundet, sagte Christina Braun. Um die Korrektheit der Seiten müssten sie sich allerdings selber kümmern. Hierzu sollen Workshops angeboten werden. Es stecke noch viel Potenzial in dem Projekt, prophezeite sie. So könnten Unternehmen beispielsweise über ein Firmenportal besondere Werbung für sich machen.

Sinzheim hatte sich im vergangenen Jahr um Teilnahme an dem Förderprogramm "Future Communities 4.0" des Landes Baden-Württemberg beworben, den Zuschlag bekommen und dafür 7 000 Euro erhalten. Gesamtkosten für die App: 17 000 Euro. Die Sinzheim-App steht für die Betriebssysteme Android und iOS zu Verfügung. Sie können unter dem Suchbegriff "Sinzheim" kostenlos auf mobile Endgeräte heruntergeladen werden.

Fragen und Anregungen zur App können an Christina Braun per E-Mail, christina.braun@sinzheim.de, odertelefonisch, (0 72 21) 80 62 40, gerichtet werden.

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