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Ortsvorsteher lobt Tatkraft der Neuweierer
Ortsvorsteher lobt Tatkraft der Neuweierer
04.12.2018 - 00:00 Uhr
Von Christina Nickweiler

Baden-Baden - In Neuweier gibt es viele ältere Mitbürger, die die dörfliche Gemeinschaft stärken und vor allem den Kindern Halt geben. Zu dieser Einschätzung gelangte die Leiterin der Grundschule Varnhalt-Neuweier, Evi Wandler, als sie am Sonntag beim adventlichen Seniorennachmittag das Weihnachtsspiel der Grundschulkinder ankündigte.

In Neuweier "stecken alle unter einer Decke", beschrieb Wandler den sozialen Zusammenhalt, nachdem sie die Geschichte von "Tante Frieda" vorgetragen hatte. In Wandlers Geschichte ist "Tante Frieda" jene Person, die es in manchen Dörfern gibt, und die immer da ist, wenn es etwas zu helfen gibt. "Tante Frieda" hatte wie andere ihrer Generation Unrecht, Gewalt und Tod erlebt, aber dennoch ihr Lachen bewahrt, an das sich die Kinder ein Leben lang erinnerten. Sie hatte das Herz am rechten Fleck, gab die Schulleiterin die Geschichte wieder und befand: "Es gibt auch etliche Tante Friedas in Neuweier. Danke, dass Sie da sind."

"Unter einer Decke" hieß dann die Aufführung der Drittklässler. Da spielten alle mit: ein Weihnachtsmann, eine dem Geschlecht "korrekt zugeordnete" Weihnachtsfrau, ein Weihnachtswichtel, der Froschkönig, eine Prinzessin, Rotkäppchen, die sieben Zwerge, und sogar Rumpelstilzchen mit einem üppig roten Haarschopf war dabei. Die Kinder demonstrierten, dass bei gutem Willen alle unter eine Decke passen, die alle gleichermaßen wärmt.

Viele Besucher hatten die Einladung der Rebland-Ortsverwaltung wahrgenommen und erlebten in der Turn- und Festhalle einen unterhaltsamen Nachmittag, der musikalisch vom Mandolinen- und Gitarrenorchester unter der Leitung von Thomas Fritz begleitet wurde. Einen Rückblick auf das vergangene Jahr warf als Gastgeber Ortsvorsteher Ulrich Hildner. Er rief die Sperrung der Zufahrtsstraße zur B 500 aufgrund von Sturmschäden sowie die Schließung des Grillplatzes am alten Steinbruch in Erinnerung. Hildner sprach von einem vollen Erfolg des erstmals vom Förderverein "Wein, Tourismus, Kultur und Kunst" veranstalteten Tages der offenen Weinkeller.

Der Ortsvorsteher lobte ausdrücklich die Tatkraft der Neuweierer Bürger bei der Pflege der Vorgärten und der Blumenpracht entlang des Steinbachs. Für das einladend schöne Ortsbild würden die Aktiven des Heimatvereins Rebläuse und die Ehrenamtsgruppe "Pflegen, was wir haben" einen wichtigen Beitrag leisten.

Der katholische Pfarrer Kurt Hoffmann überraschte die Anwesenden mit einer Geschichte von einem kleinen Engel, der die rote Farbe des Mohns so sehr liebte, dass er fortan als Mensch auf der Erde leben wollte.

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