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Post: Die Probleme sind beseitigt
Post: Die Probleme sind beseitigt
22.12.2018 - 00:00 Uhr
Von Harald Holzmann

Baden-Baden - Gute Nachricht für Postkunden pünktlich zu Weihnachten: Die Probleme bei der Postzustellung in Mittelbaden sind beseitigt. Der Betrieb läuft wieder stabil. Die Post hat in der Region im zu Ende gehenden Jahr nach eigenen Angaben etwa 150 neue Mitarbeiter eingestellt. Weitere Einstellungen seien geplant, heißt es.

Das hat die Deutsche Post AG jedenfalls dem kurstädtischen CDU-Bundestagsabgeordneten Kai Whittaker mitgeteilt - und dabei das Ausmaß der Probleme im Sommer und Herbst erstmals öffentlich eingeräumt. "Laut Deutsche Post AG habe es durch einen sehr hohen Krankenstand Personalengpässe gegeben. Dadurch hätten teilweise Sendungen zusätzlich auf andere Mitarbeiter verteilt werden müssen. Dies habe wiederum zu neuen Überzeiten und weiteren Personalengpässen geführt", teilt der Abgeordnete mit.

Im Herbst hatten sich Beschwerden über die Postzustellung in Mittelbaden stark gehäuft. Viele Bürger haben sich auch beim BT über Verstöße gegen die Pflicht zur werktäglichen Grundversorgung beklagt. Nach mehreren Berichten und einem Aufruf meldeten sich dann dutzende Leser mit der Schilderung von Fallbeispielen aus der gesamten Region, die deutlich machten, wie chaotisch es in vielen Zustellbezirken zugeht. Whittaker hat das nach eigenen Worten zum Anlass genommen, sich direkt an die Deutsche Post zu wenden und die Bundesnetzagentur zu informieren. Die Post hat daraufhin die großen Probleme eingeräumt und Besserung versprochen.

Whittaker sieht ein politisches Problem als Ursache: "Die Wirtschaft brummt und es herrscht Vollbeschäftigung. Alle Unternehmen im Wahlkreis klagen darüber, nur noch sehr schwer Mitarbeiter zu finden. Als Arbeits- und Sozialpolitiker halte ich das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz deshalb für ganz wichtig", schreibt er und betont: "Wir brauchen mehr qualifizierte Zuwanderung aus dem Ausland." Der Unmut in der Bevölkerung sei aber nachvollziehbar, schreibt Whittaker. Die Post sei gesetzlich dazu verpflichtet, werktäglich mindestens einmal Sendungen zuzustellen. Falls die Zustellproblematik in Zukunft wieder auftauche, bitte er alle Betroffenen darum, ihn zu informieren, so der Abgeordnete.

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