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Luftmessung in der Rheinstraße beginnt
Luftmessung in der Rheinstraße beginnt
04.01.2019 - 00:00 Uhr
Von Sarah Reith

Baden-Baden - Zu den zahlreichen intensiven Luftmessungen in der Kurstadt ist eine weitere gekommen: Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat ihre neue Messstelle in der Rheinstraße in Betrieb genommen.

Wie berichtet, misst die LUBW dort die Luftschafstoffbelastung durch Stickstoffdioxid (NO2). Bei dem Gerät handelt es sich um einen sogenannten Passivsammler, wie Stadtpressesprecher Roland Seiter auf BT-Nachfrage erläuterte. Es wurde auf Höhe der Hausnummer 33 (zwischen den Einmündungen von Großer und Kleiner Dollenstraße) in Fahrtrichtung Bernharduskirche an einem Verkehrsschild angebracht.

Gemessen wird seit dem 1. Januar und zunächst für drei Monate. Danach wird der Jahreswert hochgerechnet. Wenn das Ergebnis über dem zulässigen Grenzwert liegt, wird auch danach weitergemessen, ansonsten wird das Gerät anderweitig eingesetzt. Die Messung ist Teil einer landesweiten Reihe der LUBW: Insgesamt misst die Landesanstalt seit 1. Januar an 40 zusätzlichen Standorten in Baden-Württemberg die Konzentration des gesundheitsgefährdenden Schadstoffs. Die Messstellen wurden auf Basis ihrer hohen Verkehrsbelastung, des Vorhandenseins von Wohnbebauung und einer geringen Windgeschwindigkeit ausgewählt. Das Sondermessprogramm soll - entsprechend dem Wunsch vieler Bürger - die Schadstoffbelastung an vielbefahrenen innerörtlichen Straßen noch detaillierter dokumentieren.

Die neue Messung in der Rheinstraße ist derzeit aber bei Weitem nicht die einzige in der Kurstadt: Seit Frühjahr 2018 laufen auch die alle zehn Jahre erforderlichen Luftuntersuchungen zur Erhaltung des Baden-Badener Heilbad-Prädikats (wir berichteten). Ermittelt werden dafür der Anteil der Stickoxide sowie die Grob- und Feinstaubbelastung in der Luft. Dafür wurden vier Messstellen installiert: oberhalb der Stadtklinik, in der Innenstadt (Bereich der Ecke Sophienstraße/Stephanienstraße), in Geroldsau sowie ebenfalls an der Rheinstraße, allerdings auf Höhe des ehemaligen Forstamts, also deutlich weiter in Richtung Oos. Außerdem nahm die Verwaltung diese Bestandsaufnahme zum Anlass, noch einige weitere Messungen (drei Stationen) durch den Deutschen Wetterdienst entlang der B 500 in die Wege zu leiten, um zusätzliches Datenmaterial zu erhalten.

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Belastungen

Trotz dieser Untersuchungen sei die Verwaltung aber auch auf die Ergebnisse der neuen LUBW-Messung gespannt, betonte Seiter. Denn bei den von der Verwaltung beauftragten Messstationen seien die Belastungs- und Verkehrssituationen anders. So gebe es etwa an der B 500 viel rollenden Verkehr, bei dem neuen Gerät am Beginn der Rheinstraße dagegen sei Tempo 30 vorgeschrieben, und es werde immer wieder angehalten. Es bleibt abzuwarten, wie sich das auf die Stickstoffdioxid-Belastung auswirken wird.

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