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Prinzessin Kim I. lässt keinen Zweifel an ihrem Adel
14.01.2019 - 00:00 Uhr
Von Conny Hecker-Stock

Baden-Baden - Ihre Lieblichkeit Kim I. regiert in dieser Kampagne als charmante Prinzessin des Festkomitees Baden-Badener Fasnacht die Narren, und sie ließ bei der Proklamation keinen Zweifel an ihrem närrischen Adel. Der Narrensamen untersteht ab sofort dem Kinderprinzenpaar Leon I. und Lara II.

In ihrer Büttenrede ließen zuvor mit einem gesungenen Rückblick Prinz Nicolas I. und Prinzessin Selina I. ihre Kampagne bei der Fastnachtsgala im Bénazetsaal Revue passieren. Sie stimmten mit den Narren nochmals ihren Fastnachtshit "Jetzt ist der Teufel los" an und wurden mit stehendem Beifall verabschiedet.

Auch das Kinderprinzenpaar Felix I. und Lara I. will Geschenke, Orden und Rampenlicht "im Lebe net" vergessen und versprach, wiederzukommen. Der Prinzessinnenclub, der in diesem Jahr närrische 33 Jahre alt wird, nahm Kim I. in ihrem traumhaften roten Kleid in die Mitte beim Einmarsch der Tollitäten zu getragener Musik.

Das Kinderprinzenpaar Leon I. (Ullrich), der sich ganz als majestätischer Herrscher präsentierte, und seine etwas aufgeregte Lara II. (Ewald) hat seine Wurzeln sichtlich in der Fastnacht. Er ist ein Höllenwolf, schwimmt gerne, mag den Deutschunterricht in der Realschule, und sein größter Wunsch ist, städtischer Busfahrer zu werden.

Sie tanzt in der Sandweierer Garde und auch sonst sehr gerne, mag im Richard-Wagner-Gymnasium besonders Sport und Mathe und will einmal auf den Bühnen der Welt stehen.

Ihre Lieblichkeit Kim I. (Kraus) ist geprägt von "Queen-Mum" Ulli Kraus, ebenso eine einstige Fastnachtsprinzessin wie "Oma-Queen" Jutta Bauer. Sie arbeitet als Physiotherapeutin, hat noch ein Fernstudium Gesundheitsmanagement angehängt und ist bei den Y-Burg-Dämonen aktiv. Neben Sport und Lesen verbringt sie viel Freizeit mit Freunden und der Familie.

Die ergebnislose Suche nach einem couragierten Prinzen nahm die närrische Regentin ganz entspannt und wertete ihren Namen Kim clever als gendertauglich für beide Geschlechter und beste Basis für ihre Doppelrolle.

Bürgermeister Alexander Uhlig war der erste Gratulant und sah in seiner launigen Rede manche Ähnlichkeit zwischen Gemeinderats- und närrischen Sitzungen. Die Proklamation war eingebettet in ein buntes Programm, aufgelockert durch Max Ruhbaum mit vielen kleinen Gags. Das Musikcorps Bickenbach, das bereits bei der New Yorker Steuben-Parade marschierte, präsentierte unter anderem eine Lichtshow mit fluoreszierenden Schlägeln.

Die Schautanzjugend aus Schmalzloch-Hörden, qualifiziert für die Süddeutsche Meisterschaft, hüpfte als flotte Ohrwürmer temporeich über die die Bühne. Einen schmissigen Gardemarsch und Schautanz zeigte die Burgaugarde Knielingen.

Mindestens einen Koffer haben die Tellplatzlerchen Ötigheim immer dabei, die neben Fleischeslust und Veganismus den heißen vergangenen Sommer und den Wahnsinn mancher Politiker aufs Korn nahmen. Das Tanzpaar der Mühlburger Carneval-Gesellschaft, amtierende Badische Vizemeister, gab seiner faszinierenden Darbietung einen russischen Touch.

Oliver Betzer vom Carnevalsverein Felsenland unterhielt als Oma Härdschd, für Stimmung sorgte das DFCV-Wasentrio, laut Max Ruhbaum das einzige Trio, das meist zu fünft auftritt. Eine klasse Show lieferte das Männerballett Schmalzloch Hörden mit seinem Querschnitt von den tollsten Filmszenen von Bollywood bis Pretty Woman. Erstmals bei der Fastnachtsgala vertreten hatte die Latschari-Clique aus Rheinfelden die Lacher auf ihrer Seite bei ihrer Blasmusik, die auch optisch schräg umgesetzt wurde.

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